92
schwarz und golden, und die des linken roth und silbern. Wiebeschrieben, kommt neuerlich dieses Wappen vor, und so führtdasselbe auch das Wappenbuch d. Oesterr. Monarchie, XI. 22, unddas Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 56, und 1855.S. 90—92 auf. Doch kommen mannigfache Verschiedenheiten vor.So setzt v. Schonfeld (Adel-Metaschemalismus des Oesterr. Kaiser-staates, II. S. 174) in das 2. und 3. Feld drei natürliche Felsen,über welchen drei silberne, in Form eines aufrechten Dreiecks ge-stellte Sterne schweben, theilt den Greif auf dem rechten Helmequer von Gold und Schwarz, und setzt in die Fahne, welche derArm auf dem linken Helme in der Faust hält, in goldener Schriftdas Motto: Pro Deo Et Patria. — v. Hellbach, I. S. 237.
Oesterreich. Augustin Codeiii v. Codeiiisberg, Fahnenfeldund Sterngreif, Herr auf Thum, Mossau, Dobra und Stangenwald,erhielt vom Kaiser Franz I., laut Diploms, d. d. Wien, 12. März1749, den erbländisch österreichischen Freiherrenstand. — MartinCodell, oder Covell, diente 1247 in Neapel unter König Carl vonAnjou, und der Urenkel desselben, Peter, erhielt durch Vermählungmit Catharina de Morano Besitzthum in Friaul und erbaute 1400auf einem Hügel unweit von Bergamo ein nach ihm genanntesCastell: Locodelli (Codellisberg'. Der Ur-Ur-Enkel des Letzteren,Andreas, liess sich unter Kaiser Ferdinand I. in Görz nieder, undseine Söhne, Paul und Dominik, erhielten vom Kaiser Ferdinand III.,11. April 1654, die Bestätigung des altadeligen Herkommens undWappens mit dem Prädicate: v. Codellisberg, Dominiks Sohn, PeterAnton, aher erlangte vom Kaiser Leopold I., 2. Dec. 1688, mit demPrädicate: v. Sterngreif und Fahnenfeld den Reichsritterstand, sowie 1698 und 1700 die Incolate von Krain und Kärnten.
v. Colomb.
Schild durch eine aus dem Schildesfusse bis zum oberenSchildesrande aufsteigende Spitze in 3 Felder getheilt: 1 (rechts)in Blau drei (2 und 1) rechtssehende, schwarze Mohrenköpfe mitweisser Stirnbinde; 2 (links) in Blau drei (2 und 1) silberne Klee-blätter, und unten (in der Spitze) in Gold eine rechts gekehrteTaube mit einem Oelzweig im Schnabel, welche auf einem kleinenNachen sitzt. Auf dem Schilde erhebt sich ein gekrönter Hehn,