Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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v. Clossmann.

Gevierter Schild: 1 und 4 in Blau drei (I und 2) sechseckige,güldene Sterne; 2 und 3 in lloth ein rechts gekehrter, silbernerPelican. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus welchemein vorwärtssehender, geharnischter Ritter aufwächst, dessen Hehnmit vier Straussenfedern, silbern, roth, silbern, roth, besetzt ist.Derselbe hält in der Rechten einen Speer und in der linken dreidreiblätterige, grüne Kleeblätter an einem Stiele. Die Hehndeckensind rechts blau und golden, links roth und silbern. Wappenb.d. Kgr. Rayern, V. 4. v. Hefner, II. 81 u. S. 72, giebt dasWappenbild im 2. und 3. Felde als Schwan. Adelsb. d. Grossh.Raden, S. 246 (mit der eigenthümlichen Angahe: aus dem unmittel-bar auf dem Schilde ruhenden, mit rothen und weissen Straussen-federn geschmückten Hehn steigt ein geharnischter Ritter etc. auf).

Raden. Philipp Ludwig Clossmann, k. k. Regierungsrath zuArnberg (später k. bayer. Hofgerichtspräsident zu Ansbach), wurdemit seinem Bruder, Joseph C., kurpfälz. Major (nachmals grossherz.bad. General-Lieutenant, Gouverneur der Residenz Carlsruhe etc.),vom Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz durch Diplom, d. d.München, 25. Mai 1790, in den Reichsadelstand erhoben.

Codeiii v. Fahnenfeld und Sterngreif, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mitlelschildeeine auf einem dreifachen, grünen Hügel sitzende, rechtssehende,golden gekrönte, natürliche Enle. 1 und 4 in Gold ein freiledigauf dem Ellbogen ruhender, rechts gekehrter, geharnischter Arm,welcher in der Faust eine längliche, hinter sich herabfliegende,rothe Fahne hält; 2 und 3 in Blau drei grüne Hügel, über wel-chen drei (1 und 2) silberne, sechsstrahlige Sterne schweben. Aufdem Schilde stehen zwei gekrönte Helme, von welchen der rechteeinen aufrecht stehenden, einwärtssehenden, goldenen Greif trägt,welcher in den Vorderklauen ein rundes, blaues, mit drei (2 und 1)silbernen Sternen bezeichnetes Schildchen hält, auf dem linken aberruht der geharnischte Arm des I. und 4. Feldes mit der Fahne.Zwischen beiden Helmen sitzt auf dem oberen Rande des Schildesdie Eule des Miltclschildcs. Die Decken des rechten Helmes sind