Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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72
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v. Brüsewitz.

Im goldenen Schilde ein Triangel, an dessen unterem Quer-stabe, an welchem rechts und links ein die Schwingen auswärts-kehrender, schwarzer Adlersflügel emporsteigt, vier Hinge hängen.Innerhalb des Triangels stehen fünf (2 und 3) Feuerflammen. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, auf welchem sich die ganzeWappenfigur des Schildes wiederholt. Die Hehndecken sind schwarzund golden. Abdrücke von Petschaften (das eine zeigt sechs (1,2 und 3) Flammen. Pomm. Wappenb., 1. S. 5355 und Tab.XXI, und ältere, sehr abweichende Urkundensiegel der Familie Tab.XXIV. 13. Siebmacher, III. 165, stellt den Triangel zwischenzwei goldene Adlersflügel, und auf den Hehn zwischen zwei schwarzeAdlersflügel fünf rotlie Straussenledern. Micrael, VI. S. 335.Brüggemann, I. S. 148. Das N. Preuss. Adelsl., I. S. 317, sagt:die Brüsewitze in Pommern führen einen goldenen Triangel imblauen Felde mit vier Hingen besteckt, zwischen zwei Flügeln, undauf dem gekrönten Helme, ebenfalls zwischen zwei Flügeln, fünfrolhc Aehren. Die schlcsischen Brüsewilze hatten nur drei Aehrenauf dem Helme. Das Wappenbild erscheint auf Petschaften mehr-fach verschieden. So sah Bagmihl auf einem neueren Siegel zwi-schen zwei Adlersflügeln eine Pyramide, von welcher zwei Seitensichtbar waren, und jede derselben war mit fünf Feuerflaminen be-legt. Auf dem Helme wiederholte sich das eben beschriebene Wap-penbild. Ein anderes Siegel, welches aus Campz eingesendet wordenwar, zeigte im Triangel des Schildes einen nach der rechten Seitefliegenden Vogel, und auf dem Ilehne zwischen zwei Adlersflügelnfünf aufwärts fliegende Vögel. Gauhe, I. S. 269 und 270.v. Hellbach, I. S. 198. Freih. v. Ledebur, I. S. 112, bestimmtdas Wappen, wie folgt: im Felde ein Triangel zwischen zwei Flü-geln, oder eigentlich eine geflügelte Bremse.

Preussen. Alte pommersehe Adelsfamilie, welche, im 13. bis15. Jahrhundert schon in Meklenburg in der Nähe von Parchimvorkommend, früher auch Brusewitz, Hrisewitz, ßrysewitz und Bris-witz geschrieben wurde und aus Pommern sich auch nach Schle-sien wandle.