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1 (1855)
Entstehung
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welches seit 1493 zuerst in Sachsen vorkommt. Die Familie hatte1690 Sonnenhurger Johanniter-Ordenslehne inne, und wurde 1699im Ftlrstenthume Halberstadt, 1756 in der Oberlausitz, und 1769im Meissnischen ansässig.

v. Broscovius.

Im golden eingefassten, silbernen Schilde auf freistehendem,grünem Rasen ein nach der rechten Seite laufender Edelhirsch mitzehnendigem Geweihe (die rechte Stange mit vier, die linke mit*sechs Enden). Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm ohneDecken, welcher einen Schweif von elf neben einander stehendenPfauenfedern trägt. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, II. 90.v. llellbach, I. S. 193. N. Preuss. Adelsl., I. S. 314. Freih.v. Ledebur, I. S. 109.

Preussen. Der preuss. Kammerpräsident Broscovius wurdevom Köni ge Friedrich Wilhelm III. von Preussen, 21. Juli 1808, inden Adelstand des Königreichs Preussen erhoben. Der genannteTag wird in allen bekannten Quellen als der angeführt, an wel-chem das Adelsdiplom ausgefertigt worden ist, doch kommt derKammerpräsident IL schon in den Staatshandbüchern vom Jahre1806 als v. Broscovius vor.

v. Bruck, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im schwarzen Mittclschildeeine gestürzte, silberne, roth gefütterte Mütze mit Hermelinauf-schlage (Stammwappen). 1 in Roth ein rechts gekehrter, goldenerLöwe, welcher mit der rechten Vorderpranke eine schrägrechtsempor gekehrte, alterthümliehe Lanzenspitze mit ihrer Hülse, mitder linken aber einen Palmenzweig emporhält; 2 in Gidd die er-wähnte Lanzenspitze in grösserem Massstahe, welche sich, unterdem Mittclschilde, mit ihrer Hülse bis in das 3., ebenfalls goldeneFeld herabzieht, und 4 in Blau ein goldener, einwärtssehender, zwölf-endiger Hirschkopf mit Halse. Den Schild bedeckt die Freiherren-krone, auf welcher drei gekrönte Helme stehen. Der mittlere trägt