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1 (1855)
Entstehung
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trügt. Die Helmdecken sind rotli und silbern. Abdrücke vonPetschaften. Pomm. Wappenb., III. X. u. S. 31. Gaube, I. S.254. Brüggemann, I. S. 147. v. Hellbach, I. S. 190. v. Le-debur, I. S. 106 (das Wappen nach dem Pomm. Wappenb.) DasN. Preuss. Adelsl. bat (I. S. 309 u. 10) die liier in Bede stehendeFamilie von der schlesischen Familie v. Briesen nicht geschieden.

Preuss en. Eine von dem gleichnamigen schlesischen Adels-geschlechte zu unterscheidende, ponnnersche Adelsfamilie, welcheaus der Neumark und zwar aus dem jetzt zu Pommern gezogenenTlieile derselben stammt, und deren Stammsitz wahrscheinlich dasGut Briesen im Schievelbeiner Kreise ist. Die Familie war ausser-dem schon im 16. Jahrhundert in dem genannten Kreise und spä-ter auch in anderen Kreisen Pommerns, so wie in Ostfriesland an-gesessen, und im Brandenburgischen schon im 15. Jahrb. begütert.

v. Briesen (aus Schlesien).

Schild von Schwarz, Silber und Botli mit einer eingebogenen,gestürzten Spitze getheilt (die Spitze ist also silbern). Auf demSchilde steht ein Helm, welcher einen, die Sachsen rechts kehren-den, wie der Schild getheilten und tingirten Adlersflügel trägt. DieIlelmdccken sind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften. Siehmacher, I. 53, 2, v. Briese, Schlesisch (dieDeclaration"sagt: ein abgetheilter Schild, das Vordertheil schwarz, das andereroth, in der Milte weiss. Auf dem Helme der Flügel abgelheilt,wie der Schild, die Hehndecken roth und weiss). Sinapius,Schlesische Curiositäten, I. S. 298, u. II. 550. v. Meding, II.S. 92 u. 93, beschreibt das Wappen nach Sinapius und Sieb-macher. Gaulle, I. S. 254. v. Hellbach, I. S. 190.Neues Preuss. Adelslexicon, I. S. 309 u. 310 (beschreiht denSchild wie oben angenommen wurde, schickt aber dieser richtigenund allgemein verständlichen Angahe eine andere, und zwar fol-gende voraus: in einem, in ein schwarzes, in ein weisses und inein rothes Feld getheilten Schilde zwei in eine Spitze gezogene,krumme Linien, welche die oben erwähnte Farbentheilung bewerk-stelligen. Auf dem Hehn steht ein auf dieselbe Weise nach denFarben abgetheilter Adlersflügel). Freih. v. Ledebur, I. S. 106(das Wappen nach Siehmacher).

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