Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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v. Breuning, Freiherren.

Schild der Länge nach gctheilt: rechts in Grün drei (2 und I)goldene Kugeln, links in Silber drei kreuzweise (der eine pfahl-weise, die anderen ins Andreaskreuz gestellt) ither einander ge-legte, die Spitzen nach unten kehrende Pfeile mit rothen Schäftenund rechts weissem, links hlauem Gefieder. Auf dein Schildesteht eine siebenperlige Freiherrenkrone, auf welcher sicli zweiHelme erheben. Der rechte Helm trägt einen offenen, schwarzenAdlersflug, zwischen welchem oben die drei Kugeln der rechtenSchildeshälfte schweben, aus dem linken aber wächst ein einwärts-sehender, weissbärtiger Mann in rother Kleidung mit blauem Kra-gen auf, welcher auf dem Ilauptc eine rothe, blau aufgeschlagene,nach links und unten spitz herabhängende Miitze mit rother Quasteträgt. Die llehndecken sind rechts griin und golden, links schwarzund silbern. Wappenb. d. Kgr. Württemberg, S. 25 u. 26 undNo. 74. Das Adelsb. d. Kgr. Württemberg, S. 161 , giebt denMann auf dem Helme grün gekleidet, und nimmt rechts rothe undgoldene, links aber grüne und goldene Helmdecken an, fügt auchhinzu, dass das ältere ursprüngliche Wappen in Silber drei rotheStreitkolben gezeigt habe.

Württemberg. Ludwig Friedrich v. Breuning wurde vomKönige Friedrich I. von Württemberg, nach dem russischen Fehl-zuge, welchem derselbe als k. württemb. Generalmajor und Briga-dier beigewohnt hatte, 23. Oct. 1812, in den Freiherrenstand desKönigreichs Württemberg erhoben, und da derselbe oline männ-liche Nachkommenschaft war, diese Würde, 1. Jan. 1814, auch aufseinen Bruder, Johann Carl Georg v. Breuning, k. württemb. Gene-ralmajor, übergetragen. Die Familie stammt aus dem Orte Ehin-gen am Neckar, und kam aus diesem nach Tübingen, wo dieselbeum 1230 blühte. Nach Allem gehörten die Breuning zu den Dienst-mannen der Pfalzgrafcn von Tübingen, in deren Gefolge Hermannund Bertold um die Mitte des 15. Jahrhunderts sich befanden.

v. Briesen (aus der Neumark).

Im silbernen Schilde drei rothe Querbalken. Auf dem Schildesteht ein Helm, welcher drei Straussenfedern, silbern, rotli, silbern,