Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
36
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gelegte, mit den Köpfen nach innen gekehrte, silberne Fische (Fo-rellen). Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchemein halber, rechtssehender, schwarzer Adler mit silbernem Schnabelund rother ausgcschlagcner Zunge hervorbricht. Die Helmdeckensind rechts golden und schwarz, links silbern und roth. Ab-drücke von Petschaften. Dorst, II. S. 39. Wappenb. d. Sächs.Staaten, II. 40. N. Prcuss. Adelsl., V. S. 36 (ohne Angabc desWappens).

Sachsen, Preussen. Carl Berndt, Besitzer des BittergutesComptendorf bei Cottbus, wurde vom Könige Friedrich August I.von Sachsen, laut Diploms vom 11. Juni 1812, in den Adclstand desKönigreichs Sachsen erhoben.

v. Bernuth.

Schild golden eingefasst und durch ein in der unteren Hälftebefindliches Schach schrägrechts gctheilt. Das Schach besteht ausBoth und Silber in zwölf Reihen, und die Zahl der Felder richtetsich nach der Form des Schildes und nach der scbrägrechten Thei-lungslinie desselben. Auf letzterem stehen in Absätzen sechs rotheZinnen in das goldene Oberlheil des Schildes hinein, und auf den-selben läuft von der vierten Zinne an ein rechts gekehrter, schwar-zer Bär mit silbernem Halsbande und Ringe so empor, dass dielinke Vordertatze auf der zweiten steht, die rechte aber über derersten emporgehalten wird. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHehn, aus welchem zwischen einem offenen, rothen Adlersfluge,dessen Flügel mit vier silbernen Querbalken belegt sind, der Bärdes Schildes aufwächst, welcher mit beiden Vordertatzen einen obenkolbigen, goldenen Stab vor sich hält. Die Ilelmdecken sind rechtsschwarz und golden, links roth und silbern. Abdrücke von Pet-schaften. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, II. 81. Wappenb. d.Pr. Rheinprov., II. IV. 8 u. S. 124. Tyroff, II. 195 (das Schach hatneun Reihen, und auf demselben stehen fünf wechselsweise silberneund rothe Zinnen. Der Helm ist mit einem roth-goldenen Wulstebedeckt, und der Stab des Bären ist oben schaufeiförmig. Die Flü-gel haben die angegebenen Farben, sind aber verzeichnet, dennder rechte zeigt vier, der linke sechs rothe Balken. Der untereBalken am rechten Flügel ist blau). N. Preuss. Adelslexic., I.S. 220 (lässt den Bär auf einem schmalen Balken von den Farben