25
V. Bartels, Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein schrägrechter, mit dreigoldenen Sternen belegter, blauer Balken, welcher von zwei rothenKugeln beseitet wird, und 2 und 3 ein aus der Nähe des linkenSeitenrandes hervorkommender, rechts gekehrter, eingebogener, ge-harnischter Arm, welcher in der Faust ein blankes Schwert mitgoldenem Griffe nach oben und links hält. Auf dem Schilde stehendrei gekrönte Ilelme. Auf dem mittleren Helme ruht der gehar-nischte Arm des 2. und 3. Feldes mit dem Schwerte, der rechteHelm trägt einen golden bewehrten, schwarzen Doppeladler, undder linke filnf Straussenfedern, silbern, roth, golden, blau und sil-bern. Die Decken des rechten und linken Helmes sind blau undgolden, die des mittleren roth und silbern, und den Schild haltenzwei auswärtssehende Tiger von natürlicher Farbe. — Wappenb. d.Kgr. Bayern, II. 61. — v. Hefner, II. 22 und S. 26, der Doppel-adler ist nicht golden bewehrt. — v. Lang, S. 99. — v. Ilellbach,I. S. 103.
Bayern. Johann Heinrich v. Bartels, aus dem HochstifteBremen stammend, k. k. Oberst, Herr auf Werdern, später k. k.Feldmarschall-Lieutenant, wurde vom Kaiser Joseph I., 6. Jan. 1707,in den Beichs-Freihcrrenstand erhoben: eine Erhebung, welche inKurbayern 1773 für Johann Wilhelm Ignaz Freiherrn v. Bartels,kurbayer. Regierungsrath und Marschcommissar in Amberg, aner-kannt wurde.
v. Baumbach.
Im blauen Schilde ein mit den Hörnern nach oben gekehrter,silberner Halbmond, welcher an jedem Hörne mit einem sechsstrah-ligen, goldenen Sterne besetzt ist. Auf dem Schilde steht ein Hehn,auf welchem sich der Halbmond mit den Sternen wiederholt. DieHelmdecken sind blau und silbern. — Abdrücke von Petschaften.— Siebmacher, I. 140, Hessisch. — Schannat, Client. Fuld., S. 42,nimmt die Sterne silbern an. — Estor, Ahnenprobe, S. 276. —-v. Meding, I. S. 27, nach Siehmacher und Estor. — Gauhe, I. S.82 u. 83. — v. Hellbach, I. S. 109. — N. Preuss. Adelslexic., V.S. 28 (ohne das Wappen).