Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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V. Bartels, Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein schrägrechter, mit dreigoldenen Sternen belegter, blauer Balken, welcher von zwei rothenKugeln beseitet wird, und 2 und 3 ein aus der Nähe des linkenSeitenrandes hervorkommender, rechts gekehrter, eingebogener, ge-harnischter Arm, welcher in der Faust ein blankes Schwert mitgoldenem Griffe nach oben und links hält. Auf dem Schilde stehendrei gekrönte Ilelme. Auf dem mittleren Helme ruht der gehar-nischte Arm des 2. und 3. Feldes mit dem Schwerte, der rechteHelm trägt einen golden bewehrten, schwarzen Doppeladler, undder linke filnf Straussenfedern, silbern, roth, golden, blau und sil-bern. Die Decken des rechten und linken Helmes sind blau undgolden, die des mittleren roth und silbern, und den Schild haltenzwei auswärtssehende Tiger von natürlicher Farbe. Wappenb. d.Kgr. Bayern, II. 61. v. Hefner, II. 22 und S. 26, der Doppel-adler ist nicht golden bewehrt. v. Lang, S. 99. v. Ilellbach,I. S. 103.

Bayern. Johann Heinrich v. Bartels, aus dem HochstifteBremen stammend, k. k. Oberst, Herr auf Werdern, später k. k.Feldmarschall-Lieutenant, wurde vom Kaiser Joseph I., 6. Jan. 1707,in den Beichs-Freihcrrenstand erhoben: eine Erhebung, welche inKurbayern 1773 für Johann Wilhelm Ignaz Freiherrn v. Bartels,kurbayer. Regierungsrath und Marschcommissar in Amberg, aner-kannt wurde.

v. Baumbach.

Im blauen Schilde ein mit den Hörnern nach oben gekehrter,silberner Halbmond, welcher an jedem Hörne mit einem sechsstrah-ligen, goldenen Sterne besetzt ist. Auf dem Schilde steht ein Hehn,auf welchem sich der Halbmond mit den Sternen wiederholt. DieHelmdecken sind blau und silbern. Abdrücke von Petschaften. Siebmacher, I. 140, Hessisch. Schannat, Client. Fuld., S. 42,nimmt die Sterne silbern an. Estor, Ahnenprobe, S. 276.-v. Meding, I. S. 27, nach Siehmacher und Estor. Gauhe, I. S.82 u. 83. v. Hellbach, I. S. 109. N. Preuss. Adelslexic., V.S. 28 (ohne das Wappen).