Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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nen Jagdspiesse so von unten durchbohrt ist, dass die Spitze ober-halb des Halses nach links zu sehen ist. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, welcher einen sechsstrahligen, goldenen Sternträgt. Hie Helmdecken sind blau und silbern. Abdrücke vonPetschaften, welche theilweise den Uiiffel von einem Pfeile schriig-links so durchschossen zeigen, dass die Spitze am Leihe nach rechtsund unten erscheint. Pomm. Wappenb., I. S. 48, und Tab. XX.(der Spiess ist in der Abbildung übersehen). Siehmacher, III. 162,theilt den Schild quer eine Theilung, welche Abdrücke von äl-teren Petschaften mehrfach zeigen und lässt aus dem Schacheder unteren Schildeshälfte den Büffel linkssehend aufwachsen. Aufdem Helme wiederholt sich der wachsende, links gekehrte Büffelder oberen Schildeshälfte. Lubin (Karte von Pommern) theiltden Schild schrägrechts, lässt das untere Feld ledig und stellt indas ohere einen aufwachsenden, linkssehenden, gekrönten Büffel,dessen vorwärtsgekehrter Kopf auf dem Helme steht. Mit letztererAnnahme stimmt Elzow überein. Micrael (Altes Pommerland), VI.S. 463, nimmt einen Büffelochsen, mit einem Sterne auf dem Kopfeund mit einem Jägerspiesse, aus einer blauen und weissen Schach-tafel springend, an und setzt einen eben solchen Büffelochsen aufden Helm. v. Meding, III. S. 23 u. 24, nimmt zunächst aufMicrael und Siebmacher Rücksicht, giebt aber auch eine interessanteVariante in Folge einer Stammbuchszeichnung mit der Unterschrift:Adrianus ßandemer, Pomeranus, Friburgi Brisgoiae, 14. Jan. 1585an. Im silbernen Felde kommt hinter oder über einem grünen,dreihügeligen Berge ein rother Büffelochse halb hervor. Derselbeist golden gekrönt, hat rothe Ilörner, schlägt die Zunge aus, unddurch die Brust geht ein eisenfarbiger Jagdspiess an einem goldenenStiele so hindurch, dass die Spitze durch den Bücken wieder her-auskommt. Auf dem Helme steht ein achtspitziger, goldener Stern,und die Ilelmdecken sind roth und silbern. Gauhe, I. S. 67.v. Hellbach, I. S. 98. IN. Pr. Adelslexic., I. S. 172. Freih.v. Ledebur, I. S. 31.

Preussen. Alte pommersche Adelsfamilie, welche Micraela ls ein altes Geschlecht stettinischen Ortes anführt und aus welcherein Bandemer von Gammin 1403 als Zeuge urkundlich vorkommt.Später breitete sich dieselbe auch in den Marken aus.