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Abele v. Lilienberg, Freiherren.
Gevierter Schild mit Mittelschilde. Im gekrönten, von Silberund Schwarz quer getheilten Mittelschilde eine Lilie von gewechsel-ten Farben. 1 und 4 von Silber und Schwarz in vier Reihen, jedezu drei Feldern, geschacht, und 2 und 3 von Silber und Roth quergetheilt mit einem nach rechts springenden, goldgekrönten Greifvon gewechselten Farben. Auf dem Schilde stehen drei gekrönteITelme. Der mittlere trägt die Lilie des Mittelschildes, der rechteeinen wachsenden schwarzen, goldgekrönten Adler, und der linkeden aufwachsenden Greif des 2. und 3. Feldes. Die Decken desmittleren und des rechten Helmes sind schwarz und silbern, unddie des linken roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften undZeichnungen aus der Familie, von welchen die eine den Mittcl-schild nicht gekrönt zeigt. — Wissgrill, Schauplatz d. landsäss.niederösterr. Adels. I. S. 43 — 46. — Gen. Taschenb. d. l'reiherrl.Häuser. 1848. S. 1, u. 1855. S. 1. — Hyrtl, Wappenw. d. Oesterr.Kaiscrst. I. 16 (Mittelschild nicht gekrönt und Schach von 16 Fel-dern, der Ueschreibung nach aber nur von 12 Feldern). — DasStammwappen giebt Tyrolf, Neues Adelig. Wappenw. II. 192. DerSchild stellt den Mittelschild des l'reiherrl. Wappens vor, und aufdem gekrönten Helme stehen zwei von Silber und Schwarz quergelheille Düffelshörner, zwischen welchen die Lilie des Schildesschwebt. — Gauhe, Adelslexic. IL S. 1 u. 2. — v. Hellbach, Adels-lexic., I. S. 49 u. 50.
Oesterreich. Der älteste Ahnherr des Geschlechts, PeterAubeller aus dem Breisgau, erhielt vom Kaiser Maximilian I. durchDiplom d. d. Worms, 5. Aug. 1495, den Reicbsadel, und dem Sohne,Jobst Äübeller, wurde vom Kaiser Carl V., Augsburg, 12. Dec. 1547,dieser Adel bestätigt. Eine erneuerte Adelsbestätigung erhielt vomKaiser Ferdinand III., Pressburg, 12. Juni 1637, der Sohn des Mat-thias Aubele (Abele), der Erzherzöge Matthias und Max Secretair undZahlmeister: Christoph Abele, k. k. Hofkammersecretair, und diebeiden Söhne des Letzteren, Christoph und Matthias, wurden durchDiplom, Laxenburg, 30. Mai 1643, mit dem Prädicate: v. u. zu Lilien-berg und mit Vereinigung des mütterlich angeerbten Sehachner'schenWappens in den erbländischen Ritterstand versetzt. Christoph Abelev. Lilienberg, k. k. Geb. Rath, Hofkammerpräsident etc., erlangtespäter mit dem Titel: Edler Herr zu Ilacking, vom Kaiser LeopoldI.3. Nov. 1665 den Reichsritterstand, 15. Oct. 1673 mit der Bcrecli-