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1 (1855)
Entstehung
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und die vielfache Anerkennung, welche v. Meding, der das bekannte,dem vorliegenden ähnliche Werk verfasste, zu seiner Zeit und spä-ter fand und sicher noch lange finden wird, spricht laut für dieseAnnahme. Auch bedarf jedes allgemeine Adelslexicon, welches bis-her erschienen ist, der Zusätze und der Berichtigungen gar sehr.Keines derselben ist vollständig, Unrichtigkeiten kommen in diesenWerken oft vor, und gleichnamige Familien sind häufig nicht voneinander getrennt worden, da die Herausgeber meist keine, oderwenigstens nicht kundige Herahlikcr waren, und mehrfach nur dieHeraldik gleichnamige Familien zuverlässig von einander unter-scheiden kann.

Dem doppelten Zwecke nun: die Wappenwissenschaft zu for-dern und Schriften über den deutschen Adel zu ergänzen und zuberichtigen, soll mit der Zeit das mit diesem Bande begonneneWerk immer mehr dienen. Dasselbe wird den gesammten deut-schen Adel berücksichtigen und wie auf blühende alte und neueFamilien, so auch auf erloschene Geschlechter sehen.

Diesem Plane gemäss wurden in dem vorliegenden erstenBande alte und neue Familien aus allen deutschen Ländern be-sprochen, und um zuerst der Gegenwart Rechnung zu tragen, mitwenigen Ausnahmen nur blühende Geschlechter ausgewählt: eineBerücksichtigung, welche in den folgenden Bänden, im Interesseder Geschichte, nicht genommen werden wird. BesondereGründe zu der Auswahl der Familien fanden sich nicht vor: alleFamilien geboren in dieses Werk, und es dürfte gleich sein, inwelchem Bande dieselben erscheinen.

Bei den einzelnen Artikeln wurden die Wappen zuerst nachdem jetzigen Gebrauche gegeben und dabei möglichst auf diebesle Quelle, auf Abdrücke von Petschaften, gesehen und dieselben