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vieles beschädigt. Zwar hat Herr Salt Verwüstungen dieser Art dadurchvorzubeugen gesucht, dafs er den Eingang durch eine starke Thür ver-schliefsen liefs, die nur durch einen Scheik geöffnet werden darf, welchemder Schlüssel derselben anvertraut ist; allein Belzoni seihst hat die Ver-nichtung dieses unvergleichlichen Denkmals vorbereitet, indem er zur Erleich-terung der Fortschaffung des alabasternen Sarkophags einen dicht vor derEingangstreppe belegenen Brunnen verstopfte, wodurch bei eintretendemHegen, der in Ober-Aegypten zwar selten, aber dann um so heftigerzu fallen pflegt, das Wasser sich stromweis in die ganze Katakombeergiel'st, so dafs die Lebhaftigkeit der Farben durch die stockende Feuch-tigkeit schon sehr gelitten hat. Ein sachkundiger Fremder, der hier seitvielen Jahren bedeutende Ausgrabungen leitete, hat sich überzeugt, dafs esin den Katakomben Brunnen giebt, die blos zum Abzug des etwa eindrin-genden Wassers bestimmt waren, und deshalb nicht in solcher Tiefe, alsdie zu den Todtenkammern führenden, angelegt sind. Je mehr man dieKunst der Aegypter kennen lernt, um so mehr Anlafs findet man, sie zubewundern.
Aus dieser Katakombe ist die merkwürdige Darstellung Tafel XXI Fig. 2.und das oft vorkommende Zeichen Fig. 8. Auch viele Thiere findet manabgebildet, unter denen ich das Krokodil, die Giraffe, das Nilpfer l, die Spitz-maus und andere wahrnahm, die sonst in den ägyptischen Denkmälernselten erscheinen. Aufser den Hieroglyphen sind auch kurze hieratischeInschriften angebracht, von denen ich zwei kopirte *).
In den durch die französischen Gelehrten bekannt gemachten Gräbernvon Biban-El-Moluk findet sich nicht alles ganz der Wahrheit gemäfs dar-gestellt. Indem man aber ihnen dies zum Vorwurfe macht, darf es nievergessen werden, dafs man gleichwohl ihren umfassenden Anstrengungen» und der grofsmüthigen Unterstützung der französischen Piegierung zur wür-digen Bekanntmachung der Resultate ihrer Arbeiten die erste wahrhafte
*) Sie werden unten mitgetlieilt.
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