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[Hauptbd.] (1824)
Entstehung
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Namen findet sich bei Plutarch x ). Die ursprüngliche Sage scheint die vonHerodot aufbehaltene, nach welcher Maneros der einzige Sohn des erstenKöniges von Aegypten war. Aus dem Umstände, dafs Plutarch die Isis nachPhönizien wandern läfst und den Maneros zum Sohn eines Königs vonByblos macht, ergiebt sich, dafs er in der Erzählung des Mythus von Osirisund Isis nicht ägyptischen Quellen folgte, sondern wahrscheinlich einerphönizisch-griechischen, in der manche Züge von ihrem wahren Boden los-gerissen und nach Phönizien versetzt waren, wie dies bei Uebertragung reli-giöser Mythen immer geschah.

Dafs hier wirklich Maneros, dem der Isis zu Ehren ein gewisser Dienstgewidmet war 2 ), dargestellt sey, wird durch andere Denkmäler aufserZweifel gesetzt. In der bembinischen Tafel steht er neben dem Tempel derIsis, und in der Gruppe, wo diese den Osiris neben der Nymphe der Erika-staude wiederfindet, hat sie den Blumenschmuck des gestorbenen Manerosin der erhobenen Hand.

Auf Maneros folgen Horus und Helios , und noch ein dritter Beglei-ter des Osiris, der durch keine besonderen Symbole ausgezeichnet ist.

An der linken Tempelwand (Tafel VIII.f haben sich von den Darstel-lungen der unteren Reihe nur geringe Spuren erhalten, die verrathen, dafshier Ammon selbst vorkam, hinter ihm vielleicht Minerva, Phtha undVenus; zwischen beiden letzteren aber ein Gott mit einem Wolfskopf undmit einer Waffe in der Hand, den ich wieder für Osiris zu halten geneigtbin. Als nämlich Horns den letzten Kampf gegen Typhon bestand und zuunterliegen Gefahr lief, stieg Osiris in Wolfsgestalt aus dem Amenthesherauf und verschaffte seinem Sohn den Sieg 3 ). Deshalb verehrte man zu

1) Dictys, Palaestinus, Pelusius, vielleicht ist Maneros auch jener Thamus , um dendie Weiber zu Jerusalem weinten. Ezech. VIII, 14.

2) Plutarch. I. c. ix e ' ii ti / uxs hec tjj» S-sly.

3) Diodor. /, 88. Welche wunderbare Heiligkeit man dieser Erzählung beilegte, sieht manaus der von Wesseling angeführten Stelle des Synesius de proeid. I. p. 115. Eben so geheim-nifsvoll spricht Herodot. II, 122., der aber immer gern verrnlb, dafs er den wahren Zusammen-hang auch wisse.