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[Hauptbd.] (1824)
Entstehung
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106
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Busiris, den Sohn Kofthim's und Eroberer des Abendlandes T ); bald Adym,den Sohn des Menakius und Stifter von Akhmim 2 ) oder Panopolis (Chemmis),als Gründer von Santariah oder Siwah. Alle diese Nachrichten weisen aufAegypten zurück; wahrscheinlich wurde das Orakel hei zunehmendem Piufimmer prächtiger angelegt, und mehr von Nieder- als Ober-Aegypten ausgepflegt. Vielleicht ist indefs hier einer der einheimischen Fürsten derAmmonier dargestellt; Iferodot nennt sie Könige 3 ).

Unmittelbar neben der Thüre, wo Hieroglyphenschilder und der Agatho-dämon, in Schlangengestalt, als Einfassungen angebracht sind, hält oben eineruhende Mannsphinx zwischen den Vorderfüfsen ein Wassergefafs, das mitdem Widderkopf des Ammon bezeichnet ist. Hier in Siwah, dem wasser-reichen, gesegneten Orte mitten in lebloser Wüste, sind diese Zeichen vonrührender Bedeutung: Ammon ist es, der erquickendes Wasser gieht!Mehrere Erzählungen knüpfen an dies Gehen des Wassers zugleich dieWiddergestalt des Gottes, das Kundwerden des Orakels und die Gründungdes Tempels.

Als Bacchus-Osiris mit seinem Heer durch die libysche Wüste zog undwegen Mangel an Wasser zu verschmachten Gefahr lief, erschien plötzlich• ein Widder, der vor ihm herging, und ihn mit den Seinen in eine wasser-reiche, liebliche Gegend führte. Aus Dankbarkeit erbaute hier Osiris demAmmon, der diese Hülfe gesandt hatte, einen Tempel, und versetzte denrettenden Widder unter die Gestirne des Himmels 4 ). Statt des Osiris oderBacchus wird auch Herkules genannt. Als dieser, um die Gärten der Ilespe-riden aufzusuchen, durch Libyen kam und von Durst gequält wurde, stieg

erhält den östlichen Theil Niederägyptens und baut Athribis (die Stadt Pathros des alten Testa-mentes?), Sa das westliche Niederägypten und baut Sais. Nachher besiegt Cobth seine Brüder, undvon ihm hiefs nun das Land Aegyptus. Champollion, VEgypte sous les Pharaons I. p. 64.und 88. aus Mahrisi.

1 ) Makrisi bei Lang Iis sur les Oasis p. 393. Kofthim erinnert an Koptos, Keft, Aegyptus.

2) Ebn Wessif Schach bei Makrisi, ibid. p. 394. 3) Ilerodot. II, 32.

4) Hygin. fab. 113. und Astron. II, 20. Lutatius zu Stat. Theb. III, 476.