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Innerhalb dieser Mauer entdeckt man die noch mehr degradirten Resteeiner zweiten; allein der Boden ist hier, in der Hoffnung Schätze zu fin-den und um die Bausteine anderweitig zu benutzen, so aufgewühlt, dafsman über die Ausdehnung und Richtung dieser inneren Mauer, und ob sieden ganzen Tempel umfafste oder nur einen Theil desselben, nicht mitSicherheit urtheilen kann. Aus den hin und wieder erhaltenen Grundstei-nen und ihrer Lage gegen einander scheint mir indefs hervor zu gehen, dafshier nicht blos eine Mauer, sondern mehrere waren, die gewisse Abtheilun-gen bildeten, über deren Form und Bestimmung sich unmöglich etwasentscheiden läfst.
In der Mitte des ganzen Raumes erhebt sich eine Felsenmasse, etw r aacht Fufs hoch über der jetzigen Bodenfläche. Durch Wegnehmen undZusetzen scheint man der unregelmäßigen Gestalt dieses Felsens nachgehol-fen zu haben, um ihn als Basis oder gleichsam als hohen Stylobat desTempels zu benutzen. Er besteht aus derselben Steinart, woraus der Tem-pel erbaut ist: einem Kalkstein, welcher eine Menge versteinerter kleinerSeethiere enthält, und in Libyen häufig vorkommt. Unter den herabgefal-lenen Stücken bemerkte ich krystallisirte.
Die Ueberreste des Tempels selbst bestehen aus zwei Abtheilungen:einer Art Pronaos, oder äufserem Vorgemach, und einer inneren Kammer,dem eigentlichen Heiliglhum. Die hintere südliche Mauer ist gänzlich ver-schwunden, die ursprüngliche Ausdehnung des Tempels läfst sich dahernicht mehr angeben. Grofs kann indefs das Gebäude niemals gewesen seyn,obgleich offenbar gröfser als jetzt; es verfallt aber jährlich immer mehr.
Die vordere Seite des äufseren Gemaches, wo die nach Nordengewandte Thür sich befindet, hat in dem erhaltenen Theil der Mauereine Breite von nicht völlig neun und einem halben Fufs. Etwa dasselbeMaafs hat die gröfste der noch stehenden Seitenmauern, obgleich auchdiese nicht ganz erhalten ist. Zwei gegen einander über liegende Seiten-eingänge scheinen sich einst hier befunden zu haben, doch mufs mandies aus der Unterbrechung der Mauern mehr vermuthen, als dafs man
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