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gemessen und deren Höhe von dem Fufsgestelle bis zur Spitze 88 Fufs6 Zoll befunden worden ist, will ich weiter nicht beschreiben, da diesbereits so oft geschehen ist. Ein sonderbarer Umstand ist es aber, dafs sievon den Arabern die Benennung: Ahmaud Issanwer, welches so viel alsdie Säule des Seeverns heifsen soll, erhalten hat. Allein zwei englischeOfficiere, der Capitain Dun das vom Ingenieurkorps und der LieutenantDes ade yon der Königin deutschem Regiment, haben während der Anwe-senheit der Armee in Aegypten, die auf der Säule befindliche Inschrift auffolgende Weise zu entziffern gesucht, dafs sie täglich eine Stunde, wenndie Sonne einen Schatten auf den Buchstaben hervorbrachte, diese mitgrofser Mühe treu abzeichneten. Ihre Arbeit folgt hier buchstäblich, nurmit dem Unterschiede, dafs die siebenzehn klein gedruckten Buchstabenfehlten, und durch den Herrn Heiter in Neapel ergänzt worden sind:
TON ( TiMin ) TATON ATT O KP AT OPATON riOAIOTXON AAEEANAPIACAIOK( a )H( t )IANON TON ( cebac ) TONno ( ntioc ) EnAPxo c AirrriTOT.
Q TTffaCTKVvil^
Den hochverehrten Selbstherrscherden Schutzgott und Inhaber AlexandriensDiokletianus Augustus(ehrt durch dies Denkmal)
Pontius, Präfect von Aegypten.
Ohne Zweifel trug diese Säule, wie die des Trajan und des Mark-Aurelzu Rom, auf ihrem Gipfel ursprünglich eine Bildsäule des Kaisers, dem siegeweiht war. Wird die einheimische Benennung: Säule des Issanwer, richtigauf Septimius Sereerus gedeutet, so darf man annehmen, dafs sie zuerstdiesen verherrlichen sollte, dem überhaupt in Afrika, woher er gebürtigwar, sehr viele Denkmäler errichtet wurden. Pontius hätte dann blos durcheine veränderte Inschrift die Ehre auf Diokletian übertragen.
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