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[Hauptbd.] (1824)
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Aufserdem wurde zum voraus die nothwendige Uebereinkunft getroffen,dafs wir nur so lange beisammen bleiben wollten, als die verschiedenenInteressen sich vereinigen liefsen. Sobald aber der eine oder der andereTheil es für dienlich erachten würde, sich zu trennen, um eine Nebenex-cursion zu unternehmen, oder an irgend einem Punkte länger zu verweilen,so sollte es ihm gestattet seyn. Die Naturforscher würden sonst dem Archi-tekten, und dieser jenen, so wie alle vielleicht mir eine unnütze Zeitgeopfert haben.

Alles ward nun zur Reise angeordnet, und von Seiten der Regierungauf das kräftigste und liberalste unterstützt. Die nöthigen Instrumentewurden in Paris bestellt; jeder bereitete sich vor, und versah sich mit lite-rarischen Hülfsmitteln. Ich selbst verliefs indefs am 23sten Mai Berlin, umnach Italien zu reisen, und gab meinen Begleitern das Rendezvous MitteSeptembers in Alexandrien. Den Herrn Professor Liman hoffte ich schonin Neapel bei mir zu sehen. In Rom gewann ich an Herrn Doctor Scholzeinen der orientalischen Sprachen kundigen Begleiter, der mir über Triestnach Alexandrien voraus eilte. Und mit der Abreise von Triest wird auchmeine Erzählung am zweckmäfsigsten anheben.

Den 17 ten August Abends um 8 Uhr lichtete unser Schiff, das durchden Kaufmann, Herrn Pieper aus Solingen, mit Waffen und sechs Wagen-pferden für den Pascha von Aegypten befrachtet war, die Anker, undsegelte mit mäfsigem Winde aus dem Hafen. Man hatte uns allgemeinHoffnung gemacht, die Fahrt werde nur 10 bis höchstens 14 Tage dauern;allein erst den 7ten September trafen wir vor Alexandrien ein.

Beinah diese ganze Zeit, drei volle Wochen, befand ich mich fort-dauernd unwohl, konnte wenig geniefsen, und weder lesen, noch arbeiten.Meine Frau dagegen, die den Muth hatte, auf einer, ihrem ersten Plane