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K a s r G j k a in.
(Siehe Tafel V.)
Ich glaube um so mehr die früher aus Rücksichtenzurückgelegte, durch Herrn LiNANT angefertigteSkizze von Kasr Gakam (siehe S. 174. m. R. dieAnmerkung 1. meines Herrn Herausgebers) hier mit-theilen zu dürfen, als die Originalzeichnung dessel-ben durch Herrn JOMARD bereits in einem gröfsernW erke bekannt gemacht worden ist, und dieses we-gen des dafür gestellten hohen Preises, wohl schwer-lich in die Hände aller Wifsbegierigen kommendürfte.
Dieses sogenannte Kasr Gakam ist das Uebcr-hleibsel eines kleinen Tempels, der dem Style, dertechnischen Behandlung und der Verzierung nach,aus den Zeiten der Ptolomäer oder der spätem rö-mischen Herrschaft zu stammen scheint, und etwa2 -5- Meilen östlich von Siwah auf einer Ebene, Na-mens Z ei tun, liegt. Man trifft auf dieser Ebene,die sich etwa fünf deutsche Meilen nach der Oasevon El-Gara hin erstreckt, noch mehrere Ueber-bleihsel von Gebäuden und Grabesgrotten an, dieentweder im Felsen selbst, oder aus behauenen lo-sen Steinen angefertigt sind, und bald mehr, baldweniger den rein ägyptischen, oder den ägyptisch-griechischen oder römischen Charakter an sich tragen.
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