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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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Diefs Stück giebt uns zugleich darüber Auf-schlufs, wie die alten Aegyptier ihre Gläser zu kit-ten pflegten; denn dafs diefs Verfahren den Römernbereits bekannt war, ersehen wir aus dem M aR-TIAL *), J 'UVENAL 2 ) und PLINIUS 3 ), nachdemsie sich hierzu des Eyweifses bedienten.

Noch besitze ich einen sonderbar gestaltetenFisch von grünlichem, durchsichtigem Glase mitbraunen Flossen und anderweitigen Abzeichnungen,den ich vom schwedischen Konsul, Herrn d'ÄNA-STASY in Alexandrien, geschenkt erhielt, der miraber den Ort seiner Auffindung nicht anzugeben ver-mochte.

Vielleicht stellt er den Lepidotus des STRA-BO 4 ) oder den Oxyrinchus dar. In diesem Falleist aber dessen Schnauze etwas zu kurz ausgefallen.Dieser Fisch, der höchst wahrscheinlich zur Zeit derhohen Nilfluth durch den Josephskanal nach derStadt dieses letzten Nomens geführt wurde, ist viel-leicht aus eben diesem Grunde als ein Prognosticonder befruchtenden Nilfluthen verehrt worden.

Ferner besitze ich ein Amulet von dunkelblauem,durchsichtigem Glase, das ich in Kairo von dem Le-

1) Ep. Lib. I.

- — — — — sulfuratci fractis— — — — — permutat vitreis."

2) Sat. 5. ,,Rupto poscentem sulphura vitro."

3) Ii ist. flu t. Lib. XXIX. c. 3. ,,Et nc (piidetn desitworum graciae, candidum cx Iiis udmistum calci vivae glutiuatvitri fragmenta."

4) Geogr. Lib. XLLI.

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