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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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chen er eingentlich fallen oder siegen mufste, fallser seine Unabhängigkeit erhalten wollte, als seineFreunde betrachtete. Allein auch er mufste das lei-dige Sprüchwort: der Mensch denkt und Gott lenkt,auf sich anwenden lassen, und so untergräbt er nuneinerseits seine eigene Gröfse, während dessen erdurch eine nothgedrungen ergriffene Maafsregel dasGlück von Tausenden unserer Glaubensgenossen zuGrabe tragen hilft. Man verzeihe mir diese Dis-gression und erlaube mir, auf den obenerwähntenabzuhandelnden Gegenstand zurückzukommen.

Unter jenen Truppen befanden sich während mei-ner Anwesenheit in Aegypten eine bedeutende Anzahlsogenannter Arnauten oder Albaneser, die sichsonst gemeiniglich nur auf die Dauer eines Feldzugeszu verdingen pflegen, dem Yicekönig Mehem ED-Ali aber sich auf längere Zeit zum Dienst verpflich-tet zu haben scheinen.

Der Name Albaneser, den man ihnen gemei-niglich beizulegen pflegt, scheint durch die Schrift-steller der byzantinischen Geschichte aus dem Pto-lomäus entlehnt worden zu sein. Dieser Schriftstel-ler ist nämlich der erste, der von Albanien spricht,und DlON Cassius sagt unter Anderm von Al-banien, indem er uns die Eroberungen der Römerin Kleinasien aufzählt: 'AA/3 ctvictv ix.ei, als wenner es von einem zweiten Albanien unterscheidenwollte. Nach Oberst IjEAKE sollen sie von eineralten illyrischen Völkerschaft abstammen, die siebdurch undurchdringliche Berge gegen das Ein-