DtsLhurfürsien vonVNc»nvRcsolu-»ton auffdi« obigeLSeyerisch«Werbung
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Biese Ihrer Fürstlichen Burchleuchtig-keit gethane Werbung hat Chur Meintz ludciaro Aschaffenburg den 2. Novcmbris alsobeantwort.
Was im Namen vnndvon wegen Bcr:nMaximilian/ Bertzog in Ober- vnndNtderBeyern I.Fürstl.Burchlcuchtigkeü Abge-sandter vnndRhat/BartholomTUvRiehel/vor-vnd anbracht/das hetten IhrChurfürst-liche Gnaden auß seiner Mündtlichen/ vndhernach in Schnfft vbergebcnen Werbung/der länge nach verstanden/vnnd darauß ver-nommen/was Ihre Fürstliche Burchleuch-ttgkeit bewogen/sich müdem Manßfclder inAceord einzulassen/Vnnd warumb demselbender Jug in diese ^andt nicht verwehret wer-den rönnen/Mit angehefftcm begehren dieseMotiven vnnd entschuldigung dcnvbrigenStänden freundtlich zu Comun»ciren:Vndsintemal die Bundtshülff nun mehr in dieseLandt komme/vnd also in krafft der Bunds.abscheid/Irer Churfürstlichen Gnaden dieäircKlvn darüber zustünde / daran zuseyn/damit ermelter Lxsrcilus müder bezahlung/Mumtion / vnnd andern Nothwendigkei-ten/versehen/ auch zu dessen besserer fortsc-tzung/Ihre Fürstliche Burchleuchtlgkeit de-ro gutachtens/ so wol wegen der än-eÄlon,wie sie nemlich dieselbe anzustellen/gcmeym/als auch darbey vorgeschlagenen gemeinenBundstag halben/ freundtlich berichtet wer-den möchten.
Gleich wie nun Höchstgedacht / SeinChurf. Gnaden sich gegen Ihr FürstlicheBurchleuchtigkett des beschchenen freundtli-chen/ wolmemendk zucrbtetens gantz freund-lich bcdanckeu / also wündtschen sie derselbenhiitwider allen wolfährigen Iusta»idt / vnnddaß der Allmächtige dieselbe/ bey diesen ge-fährlichen betrübten Aettcn/dem gantzen Ca-chslischen Wesen zum besten/ m beständigerguter gesundhcit noch v»elIahr milrtglichenfristen vnd erhalten wolle.
Wassonstcn Hauptsächlichen die Wcr-dung/vnd vors Erste den vorgenomcnenAc-eord/auchdarauff von Manßfeldt in diese^andk erfolgten Jugbelangt / da zweiffletenIhre Ehursürstt.che Gnadet, gantz nit/Ihr> FürstlicheBurchleuchtigrettalsein bekanterhochverstandigcr/vndzu erhaltung ihrer al-lcin^kligmachenden Eatholijchen Religiotieyffer:ger Fürst/ werde ohne erhebliche Arfachen v.aid Mo:uven hierin nichts vorgetiomcn/ sondcj t. aiies zuvor retfflich vnd wolerwogen yaben.
Von Gott dem Allmächtigen aber weresehrHoch zu wünschen/daß dieser mächtigevnd gefchrliche Fclndt/auß diesen -Lande/wonit gar/doch biß man sich besser versichert/abgehalten tverdcn können. Bann wol zu be-sorgen/da der Allmächtige Gott nit sonder-
Gedenckwürdiger Ges chichten
liehe Mittel vcrleyhen solle/daß der hieraußdem Römischen Reich/vnd insonderheit / derCatholischen Religion/entstehende Schadegrösserseyn möchte/ dann man etwan nochzur zeit vermeynen möchte.'Biewetl der.-landgelegenheitsderen sich die Widrige gäntzlichzu bemächtigen emschlossen)also bewandt/ dzdahero aller/biß daher mit so grosser Mühevnd bekostigung erlangter Vortheil / leicht-lich aufs einmahl wider verlohren/ vnnd allesin vorigen Labyrinth gesetzt werden köndt.Was Ihrer Churf. Gn. allbereit / nur imBurchzugchterauß vor vngelegenheü zu gestanden/hetten Ihr Burchleuchtigkett ab derBeylag in etwas zu verlesen.
Es müssen aber Ihr Churfürstl.Gn. die-ses als nunmehr geschehene Bing/ dahin ge-stellt/ vnnd Gott befohlen seyn lassemVnndhetten sich nimmermehr versehen/ daß so vn-verhoffter Bingen diesen banden e»n solcheGefahr hette zustehen sollen.
Theten sich gleichwol zum höchsten bc-danöken/daß Ihr Fürstliche Burchteuchtig-keit nit allein dero General Vukenant/samptdessen Armada/zu beschützung dieser -ban-den/ hierunder geschickt / sondern auch dar-neben gukhertzig erbieten / vor sich das be-ste darbey zuchun/ vnnd die OberländischeStande zu einem gleichmässigen zuvermah-nen.
Was vnnd so viel aber Ihrer Churfürst-lichen Gnaden auffgetragene äireüion desKriegswesens betrifft/da hetten Ihr Burch-leuchtigkeit leichtlich zu erachtS/vaß dervsel-ben/ den-last emes solchen wcit außschendenKriegswesens/vnd darzu gehörigen Noth-wendigkeiten/ vber sich zu nehmen/ so wohlStandes vnd Beruffs/ als viel anderer sehrwichtigen Considerationen halber / bedenck-lich/sa gantz vnmüglich.
Bann alles andern zugeschweigen / wereder Vorrath an Geldtvnnd Munition / sohierzu gehöret/weder bey Ihrer Churfürstli-chen Gnaden noch shrcn MitverwandtenStänden dieses Bistriets vorhanden. Vndwere man allenthalben/durch die beyde Key-ser.vnd Pfältzischc Armada/vnnddie nun solang gewehrte Bundts conrndurionc», anallem Vorrath/anGeldt/Getraydt/Weitt/Pulverz-bunten/ Bley/ vnd was dessen mehr»st/also erschöpffet/daß damit auffzukommengantz vnmöglichseye.
So were es auch derAeit halben/bey die-sem geschwinden/vnd vnverschenenZ ustandtalso bcwandt/daß Ihr Churfürstliche Gna-den die Sachen mit srenMüStänden nichtCommunieiren/weniger dem bereits gar imHauß brennenden Fewer stewren kündten.Wie dann Sein Fürstliche Burchleuchtig-keit selbst am besten wissen / was zu einer sol-chen dirtttion gehörig. Vnnd da man schon