'ÄiL.
hen/nachzusetzcn: Sondern sie würden auchandere / dem Rheinischen OireÄQrio zu-gethane Churfürsten/ Fürsten vnnd Stän-de/zu Vorkommung vnd Verncmnuing al-ler vnbüüchen Gedanckcn/auß obvcrstande-ncm Vcrlauff/ vnschwcr berichten/ wie dasgantzeWcrcknm dem Manßfctd.-er evgcnt-lich Hergängen^ Was ihre Äurchicucpug-keitzudcrmitihme gepflogenen Handtlungbewogen / vnnd Ansperrung seines Hlnab-ruckens an den Rhein gehindert habe? IhreFürstliche Ourchleuchtigkeit meynen gleichewol/der Manßfeldtcrscye durch dieses auß-rcisscn/ vnnd fortrennen nicht weniger ge-schwächt worden/ als wann mannjhnc imFeld geschlagen hctte.Han was für ein gros-se Anzahl Er in der Obern Pfaly gehabt/ .stoben angedeutet: Wie viel er aber nn hinabfliehen verlohren/das werde der Effect selbstgeben.
Oarmit aber/ sowohl Ihre Churfürst-liche Gnaden/ als des Hcr:en Bischoffs zuSpeyer Fürstliche Gnaden / vnnd anderepcrjclirircnäcRheinische Ständte / WiderdcsManßfeldischen vn PfältzischenKriegs-volcks Bekrangnusscn vnitd Fcindthatligkci-tcn einen mehrcrn Schutz haben möchle/hct-tcnIhre Fürstliche Äurchleuchttgleit auffdcrosclben begehren/Ihren General Vuten-ampt / den Herrn von Thillymü so vielVolckzuRoßvndFuß/ als sie dieser Zeit/m dero von Ihrer Keyserttchen Dtaiestat al-lergnadigst begehrten Besetz vnd Versiche-rung der Oberen Pfaltz vnd BöhmischenGrcittzen/entrahtentonnen/herab geschickt/vnnd mit diesem gnädigsten Bcfclch: Wcüdie Oefension derselben Ertz- vnnd Sttfftcrnunmehr herunben angestellet würde vnndauff solchen Fall/da sich Ihre Ourchleuch-ttgkeit Nicht selbst Pcrsöhnlich imFcidt dar-bey befinden / die Äircetion vnnd Verord-nung aller Vothturfft / Ihrer Churfürstliehen Gnaden vermög derBundsverfastungc>»gebühre/ daßderowcgcngedachter Her:Tilly/so lang als er sich mn scii,e,n vnderyabetwen Kriegsvolek in dem Rheinischen Bezirck auffhalten würde/von Jh. Churfürstl.G .Oirectiondcpendiren/vndcroOrdtnaiitz
in allem/ sozu der Rheinischen Sttfftcr Oe-fension dienen vndnothwendig seyn mag/ge-lebcnsolte/:c.
Es liessen aber darbey Ihre Ourchlcuch-tigkeit Ihre Churfürstltche Gnaden frcundr-lich ersuchen/sie wollen sich vnbcschwcrt ver-nehmen lassen/wie sie es mit solcher Otre-ctionzu halten gemeynt seyn mochten:Oa-mit Ihre Fürstliche Ourchleuchtigkctt jlchdarnach zu richten/vnd demHcrm General^cutenamptfermer Ordinany zukommen zu
^BelarMnt aber die Vnderhaltung dieses
/c orrirltyNtw. 58)
herabziehenden Volcks /dcßgleichen die Ar-!tillcrey Proviant vnnd Vnk ostcn / so dar-!zu vonnöchcn/hette der Abgesandt im Be-!1 selch/diese Vnderthänigste Erinnerung zuthun/daßsrerChurfürstlichen Gnaden vndaitderedero OireQouo einverleibte Stän-de/sich aust den Wärtzburg vnd Augspttrgi-schcn Bundts Rcecsscn mit mehrcrm würdenberichten können/wie es varmit solle gehaktenwerde.',/Bey welcher Verordnung es IhreOurchleuchtigkeit bcwendtcn liessen / viniderbietig wcren/bey de>t Ständen ihres vj 50.Kor,, daran zu seyn / damit dcnsclbigen Re-ccsscn gemäß/die gebühr verordnet wcrdc:n«tzwctfflcnd/IhrChurfü» stl.Gn.werdcn auchbey den Rheinischen gleichmestige Verfü-gung thun.
Benebens liessen IH.Fürstl.Burchleuch-tigkm Ir Churfürstltche Gnaden noch wci-tcrs freundtlich ersuchen vnno bitten/daß sieihro vertrawlich communictren vnnd entde-cken wolten/was irer Churfürstlichcn Gna-den sonsten bey dieser vorhabenden Kriegs-Expedition am Rhein / sonderlich offtbesag-ten Bundtsvolck halber/zu Gemüthgehenmöchte / Wtenemblich/vnndwo/ dasselbezu Ihrer Keyserltchen Majestät vnd der Kö-niglichen Würden in Htfpanicn Satisfa-ktion/nicht weniger auch des gemeinen Ca-tholischenWesens Wolfahrt/vndBcschützung der Rheinischen Ertz- vnnd Sttfftcr/mit gutem Nutz vnd ersprießlichem Effect ge-brauche
Was gestalt auch/ zwischen des BundtsVolck/vnddcm Von Cordua/gute Corre-spondcnsvnnd murua^lxiitenuz köndtcati-geordnet werden i Jum Beschluß wolte ErGesandt IhrerChmfürstlichcn Gnaden em-pfangenem Befelch nach/vnderchämgst an-deuten / Wofern diesclbe für rachjamb anse-hcnwürdesowol dieses herabziehenden/.alsauch des vbrigen / dem Bundt zuständigenVolcks halber /vnnd was sonsten der verey-„igten Catholischen ChurFürsten vniidStändt nothturfft erfordern möchte/ einengemeinen Convent oder Bundtstag wißzu-schreiben / daß solches Ihrer FürstlichenOurchleuchtigkelt nicht zu gegen. Vnd wol-len allein Irer Churfürstlichen GnadcMei-nung/aüffwas Aeit/Malstat vnnd Haupk-püneten / das Außschrcibcn zustellen / gernvernehmen/ vnd ihres Orths alles das jenig/was dem gemeinem/ vnnd insonderheit auchdem Catholischen Vmonwesen/zu Nutz vndgutem bedacht angeordnet werden mag / be-fördern vnnd zu Wcrck richten hclffcn. Wel-ches alles Ihrer ChurfürstlichenGnadcn derGesandte krafft auß inücuickion, wie zuvorMündtlich beschchcn/also auch in Schriff-ten/vnderthänigst vortragen vnd vbergebenwollen.
Hiese