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Fama || Avstriaca : Das ist/ Eigentliche Verzeichnuß denckwürdiger Geschichten/ welche sich in den nechstverflossenen 16. Jahren hero biß auff vnd in das Jahr 1627. begeben haben. Darin sonderlich die Böhmische Vnruhe vnd Außgang derselben/ neben viel andern sachen so sich fast in der gantzen Welt zugetragen/ erzehlet werden Sampt einem kurtzen Stam[m]Register deß Hochlöblichen Hauses Oesterreich
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LlgentllcheVerzelchnus.

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lendcn K riegsnöhten sich nicht allein wldcrhöchstcrmeldtcs Königs Feinde/ sonder auchin ncwltchkcit wider die Rebellen im Königr.

Böhmen sehr tapffer vnd manhafft verhalte/dergestalt/daß ein gut theil der erlangtkVie-tory ihmc billlch zuzumessen/gestalt erdaitnin der namhafften Schlacht vor der Haupt-statt Prag den Ersten vnnd allcrheffngstenAnfall der Feinde Mit sondcrbahrcr gros;-tigkettaußgestandcn/ in offcnbahrcm tref-fen sie zurück getncben/in die Flucht geschla-gen / auch den jungen Fürsten von Anhaltmit eygncr Hand gefangen vnd in seinen ge-malt gebracht hat. He nach aber Allerhöchst-ermcldteKeys.May.cntschlossen/gemeldttNgefangen Fürsten in Ihre Verwahrung zunc-nem/gestalt die Reichs KnegsConstttuti -nendie Fürsten vnd andere hoheKnegshai ,ptcr/wann solche gefangen vnnd handfest ge-macht werden/es geschehe gleich durch weneswollc/demObristenHauptdurch sonder-lrche Reservation bevor behalten / damit je-doch Ihr Keys.May.zuec kennen geben/nutwas Gnaden sie obangcregtcm Hon Vcr-dugo gewogen/dessen auch Ihre Maycstärsonsten in andere weg ingcdenck seyn wil/alsversprechen höchstcrmeldtc Ihre Keys. M.trafst dieses ganygnedtgst/ sobaldalsIhroder gefangile Fürst von Anhalt ingchanvigtseyn wird/jhme HonVerdugo zoooo.güldenbezahle», zulasscn/vnnd solches zu Vergeltungreiner Tapftcrkett vnnd cwigwchrcndcr Ge-dächtniß dieser dachen» VndsoldieseBe-

zahiung noch vorzu endlauffung dieses von Wornibs außan sie gejchrleoc-iw r esc.iJahrs eygentlich geschehen / oder noch wol hctten/darmnen er melde/ welcher gestatt esehe/dafern es sich begebe/daß vielerwehnter an de sey/.daß d»e Statt vnd Vestung Fra.iacfananer l5ütiiauisfreuen Fukacikett /oder ! «

ZEn.M.

Schwcstcr/auß weisem woldcdachtc.iRaht/ Dcrdug-das Gubernanicm der Vndern Psslß amRhein seinem Fleiß/ Trcw vnnd snrsichtig-keit vcrtrawet vnnd anbefohlen / daher IhrMajestät soviel mehr vnnd bessere gettgcn-heit haben werden / IhrcKcyserlichc Gnadvndgutthätigke»t gegen »hn blicken zulassen/er aber könne sich auffdiese weise g gen IhreMajestät vnd dero gantzcmHauß so viel bes-ser verdient machen/wann er würde/ wie siegar nicht zwciffeln/ demselben 4andt v inddessen Gubernatton/das ihm durch GOT-TES jchickung angetrageii/ also vorste-hen/wie desselben vnnd der armen vcrderbctnkeuche darinnen Nothturftt erfordert. Ihi cMajestät seyen wiebißhero also nochmalsdes gnädigsten anerbictens / in allen Kcyscr-lichcn Gnaden gegen jhn zu verhärten/vnndi n Werck zu erweisen/ daß sie sinne mei nengegen sie vnnd ihrcmHauß m keinen vcrgeßgesetzt / sondern dessen stengs ingedcnck blcibcnwollcn. Geben in Vnscrvniiddev He«-l»gm Reichsstatt Regenfpurg/tc. wie ob stc- ^het. ! Picrdtc

" Ferdinandus/zc.Erhctte schon hievcrbe-zeugt/wie lieb vnnd genehm es ihm vorkom- -»So.»men/da er gehöret/daß dteHochgeborneFur-stin/Infantinzu Hsspamen/ ftmesreundil-che Ucbe Baaß/ scme Person vor alleti an-dern darzu tüchtig befunden / deren sied-.cGubernation der Vndern Pfaltz am Rheinanvertrawcte.IhrcMajestät wcrc aber nochmehr crfrcwet worden als Sie seine Bricft/

gefangner Fürst aufffreyen Fuß gcstcit okrer Hon Verdugo durch den H urchleuchtig-sten König von Hsspamen oder ErtzhertzogAlberten auß diescn banden abgefordert wer-den solte. Es solle auch diese Summa derdreysig tausent Gülden von der Ranyton/ sogedachter Fürst vor seine Person bezahlenwürde/da sich selbige so fern erstrecket/an barcmGeldt erlegt/ wo aber nichc vnnd er derObriste Vcrdugo vor seiner Erledigung außdiesen banden verrückete/auß den im K onig-reich Böhmen eonfiseirten Gütern vnscht-bar erlegt werden. Beschlossen durch Allcr-höchsternante KeyserlieheMayestät denio.May/lmIahr Christi em tausent sechshun-dert ein vnd zwantzig.

Ein ander Schreiben Key erl.May. vn->kcrm Hatodcßfünfften Martij / deßtau-sent sechs huildert drey vnnd zwäntzigstenJahrs.

Auß seine»n gethanen Schreiben hettenIhre Mayestät mit sondern? Bcnügcn vnnd

ckcnthal jhnt vbcrgcben vnnd cingerauilie,werden solle. Wie es nun damit abg ingen/tragen Ihr Maiestär c»n verlangen ausss ^baldstzuwsscn. Waserfürters wegen rcs,Avantagnsschen Regiments zu Pjcrd an IrAlaicstäl viidcrthämgstbcgerct / wolle-i ncausts baldcst dw Verordnung thun / daß sol-ches entweder zu rück gefordert/oder andererOrten einquartiert werde/ damit also seinerBitt ein gncdigst genügen Heschche/vnd dasarme -L.andt /welches/ nunmehrso lange JendcnKriegslast crtragen/vnd cllcndigtichver-derbt worden ist/widcrumb Athem schöpften >vnd sich vmb etwas erholen möge/ welches -IhrMajcst.danverhoften/esvmbso viel ehegeschehen werde/dieweil es einen solchenGu -bernawren bekommen/dessen Ä5c»ßhctt vndVerstandt/ Trew vnOauftrichtigkett gnug-samb bckant/ vnd zu dem Ihr May. sichv.wdas Reich alles guten billlch zuuersehcn ha-ben / dem sie auch hmwtdcrumb vor andernmit allen Keyscrlichen Gnaden zugethan

vnd