/
Eygemliche VerZeichnuß.
Mrmah'lizes b.
mlmungs
Schreiben
j?öchjiS>
tachies
Äo'MgstN
Polen a»
diiTchlc
fcrrncrs betrüben / dcroKirchenGüter sichnlt thcllhafftig machen / sondern vielmehrauffden lieben Frieden bedacht seyn sollen/damit nicht ecwan in außschlagung dcsselbe/alles durch verderblichenKriegzuBoden ge-stosicn werden möchtc.Welchcs dannIH.K.M. flcm Secrctario desto cmbsigerzutra-etwenbefohlen/ auch IhreF.D.zugleich alleGefristliche ^.eibsgesutwM gewünschet ha-ben wolte.
Vbcr dieses hatI. Kö. M.auch noch einander Schreiben den is.Dito/ folgendcsIn-halts an die Schlcsier geschreeben. Nachdem nemblichIH. Malest, vor verflossenemJahr/von dem Vnruhigcn Wesen/ deß Kö-nigreichs Böhmen verständiget worden we-re.- So hielte sie auch gäntzlich vnd gewiß da-für/es würden dieDurehl.Hoch-vndWohl-gcbornc Herrn Ständte in Schlesien/ sichi guter masscn nach wol wissen zu endtsinnen/! mit was grossem embsigcm Fleiß/ vnd hoch-angelegener auffrichtigkefl/sic dtcH.Stan-de durch vnderschicdliche Schreiben crrin-nert hette/ daß sie die wieder irenrcchtmcssi-gcn Fürsten gcnommcneWaffen wicdcru»»lbablegcn/vnd nit ctwan hierdurch inen grösse-re vncrtragliche Gefahr/ auff den Hals la-den wollen. Nach dem aber I.M.zu Gehörkommen / daß solch vnrühigcs Wesen/nochzur zeit nit gestillet/sondern vielmehr voTagzuTagzunehmen/vnddieGemüther sich vn-dereinander je länger se mehr auffeinanderentrüsten thäten.so könvteI.M svlche traw-rigen Justandt selbiges Königr.nit genug-sambltch beklagen/welches nicht allein wegenfast einerley Sprach vnd Vhrsprungs/ son-dern auch wegen grosser Frcund-vnnd Ver-wandtschafft / mit I.Kön.M.Vorfahren/mit der Cron Polen steiffvnd fest verbundenwere.
Verwegen (wann ekwan solchezwispaltzur recht,nässigen Fricdcnshandlunggelan-gen möchte)IH. Kön.M.bcy sich beschlossenhette /Ihren Legaten an die sampklieheHer-rn Stände in Schlesien abzufertigen / mitdenselben von allen Sachen etwas wettlauff-tigcr zu ha»idlen/vitd solch hochschedlichVn-ruh in der Aell zu dempffcn/ tvelches / wannkeine Einigkeit beyderseits getroffen werdensolte/ohn grosses Blutverglcsscn vndVcrhe-rungvieler ^.andt vnnd -beut / nicht gestillctwerde», köme.
Es zweiffcltc aber I.Kön. May.gar nit/es Würde Kcyser Ferdinand nicht allein sol-chcIH.Kön.M.frcundlichcVndcrhandlngim gefallen lassen/ sondern auch / was sie indicftrSachcn fruchtbarliches verrichte wür-de guthcisscnvndbillichen. Darneben werenoch ctnyig vnd allen' vbrig/das nemlich ).5lö. M. w»esolches ihr wolmcyncndIntcmzu Friede dicHerrnSchlesisehe Ständtver-
mcrckcn wollen / durch ihren Abgesandtenwiderumb auffs allerheiste verständiget wer-den möchte/damit sie also/wessen sie sich fer:ners in dicscrSaehen zuverhalten/bcrichtet/vnnd nach beschehencr erklärung der HerrnStänden/sich regulircn vnd richten köntc.
Es würden aber die Herrn Stände in die-ser Sachen genngsamllch spüren vnnd ver-merken/ daß I.Kön.M.attergnedigst vnndFreundwilltgste Dienste ihnen samptlich zuerweisen vhrbietig/vnnd dcrowcgcn (weil siewol sehe/ daß sie deß crwündschtcn Friedensgar leichtlich fähig werde möchtcn)sich nichtgenugsamlich verwundern köndte / daß siesich sovndcrschicdllchcn grossen Gefährlich-keiten/welche derKrieg ,nit sich brächte/vndcrwerffen thäten/I. Kön.M.belangende/were sie sonsten vor allen dingen zum Friedengeneigt/ welchen/ wann die Herrn Ständenicht in acht nehmen woltcn/ möchten sie garwol zusehen/damit sie nicht Gottes gerechtenJorn durch ihre Halßstarrigkeit vbcrZsich la-den/vnnd sich sclbsten also willkührltch in cus-serste Gefahr stürycn inöchten. Dann solchevnnd vergleiche wiedersctzliche bcginnen/nic-mals einen, glücklichen Außgang gewonnen/vnnd bey guter Ruh/ zu Tumult vnnd Auff-ruhren -bust zutragen/ were solches icderzcitvor diegröste Thorheit gehalten worden/welche gemeiniglich die. Rew zubegleykenvnd zu straffen pflegte.
Es wolteauch IhreKön. Mas. in keinenIweiffcl stellen/die Herrn Ständte ihnenzuGemüt führen würden/daß I.Kön.M.mitdemHochtöbtichenHaußDesterreich/wegenso vicffaltigcr newer vnd alter Verbündnus-scn/dcrmassen verbunde/daß auch was nem-ltchen Wiedcrwcrtigcs denselben begegnenmöchte/vornemblich auch selbiges I.K.M.
angehen vnnd betreffen würde. Davon dochHochgedaehte Herrn Schlesische Stände/etwas reiffcr sich vnder einander beratschla-gen/ vnd ihre Gegenmeynung S.Kön.M.auffs ehist wiedcrumbvnvcrhalte lassen wol-tcn.Thcte inen schließlichen alle friedfertigeheilsame Räth vnd Anschläg/wie dann auchgänzliche Vertil-vnnd Abschaffung solcherverderblichen Pest/deß lieben Vattcrlancs/vnd hcrgcgcn allen blühendenWolstand vonHerßcnwünschen/rc.
Droben haben wir beschrieben/welcher ge-stalt Ehur.Pfalygraff Friederich/nit alleinvon den Böhmischen Directorn zum Königin Böhmen äuffgcworffcn/sondern crEhur-Pfalu auch/ nach viel crlcy deßwegen vorge-
lauffcncrEonsultationcn/vnninL -ncle zwi-schen imc/vndEhur vndFürstcn gepflogenerWcchsclschrlfftcnvimdAbmahnungen/ die^ron iolem nner acccptirt VN angenommenauch etnenRcverß/dcßwcgcn/tt>clehcr w.c al-les zuvor vermeldet / auffgcwl,ze>.c>^äiuo-
Gg im nc-ge-