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Gedenckwürdiger Geschichten
RSnigs inpoln Ab-mabnungsSchreibenan HertzogJohannChristianGeneralHaupiman> »nganiz^ Schlesien
I.M auffrtchtig/wie sie sich danderentwcgcallzeit bcsiicsicn/ zukommen lassen« WaranjreTrcwen eine sach crfülletcn/wclchc I.K.Maicst.liebvnnd angenehm seynsoltc/shrenTrcwcn alle gcdcyliche Vib wohlfart darne-ben wünschcndc/:c»
Bey diesem aber hat es der Königin Pol-len nit ge lasscn/sondcrn fcrners cmsonderlichAbmahnungs Schreiben an den Durchl.Fürst.Iohan Christian/Herzogen zu -bieg-nitz den i?.H>ct. folgendes Inhalts abgehenleisten.Cs würde neniblich I.Fürstl.Burchl.vnverborgcnscyn/dzI.Kö.M.vorvcrschie-nencm Jahr sieh höchlichen bcinühet/die Bömische Vniüh gleich anfangs zu stillen / vndntt allein dieselbe Stande Schriffttichen vonden Waffen abzulassen zuvermahnm/ son-dern hcttc alich nit nurcmmal an dieStätidcin Schlesien geschrieben/dz sie nur den Böh.c«ngangcncVerbündnus;mit nichte» haltensollen/ incrachlungsic die Böhincn/wiederall recht vnd bilkchkctt jhrcit rechtmassigenordcntl.chcii^airdsfürsten seiner Authoritc.vndHechh.cn entsetzet hcttcn.In welcher Aa-chen zwar IH.Vtaicst.bcvorab weil gedachteStandt itiSchlesicn/ sich alles guten willenerbottcii/auch dabey startdhafft zuverharrcnsich erklärct/gantz nichts gezn^eifflet/sondcrnsich alles argwohns entlediget hctte/ weil sol-ches alles der ncchst vnnd sicherste weg/ friedvnd ciiiigkeit zu crhaltcn/vnnd alles gute fer-nere forrzupfiantzen/gewescn wcrc.Nun aberwcrc scincM.mt aller» von vndcrfchiedlichenBotsschafften/sondernauch von seinem lie-ben Vättcrn vnnd Schwägern/Hcr:nErtz-heryogcn Carlen von fester:, sclbstcn ge-wistichm verständiger worden / daß sie dieSchlesicr/gleichcr »nasscn/wic dlcBöhni.zurWehr gegriffen/ vnd mit hlndanfttziingsresrechtmcstigen Königs / wieder selbigen sichempöret hetten.
Weil aber solches grosse Gefahr vnnd al-lerhand hechschädliche vngclcgcnhencn ge-meiniglich mit sich zu bringen psiegt/als hct-tc sie/vcrmög auffgerlchtcr Ihrer Vcrbünd-nustcn/vnnd guter Nachbarschafft / an sie zuschreiben nicht vmcrlasscn können / vnd dz siencmlich milden Böhmischen Standen/we-gen hmlegung der Conrroueis : vNdIwcy-spalt zwischen jtien/ vnd K. M. durch ihrenÄbgesandcn handle wölke/ ob sie vielleicht jröwillen in dieser Sachen S.M.enrdccken/vnzu verstehen geben wollen / daß ibncn solcherI.M. Vortrug zum Frieden angelegen wc-re/ vnd daß sich alsdan dicStandc inSchle-sie»i/zti solcher erwünschten Gelegenheit I.Kon. M. ebener Massen beqticnicn/vnnd ge-brauchen könte»t/hcrgcgen wert sie der gänz-lichen Hoffnung vnd Zuversicht / daß auch I.K.M. ein solch gütliche Vndcrhandlungcüigehcn/viid alles/was I« K. M.m dieser
Sachen schlichten vn richten würde/gut hei'-«scn vnd approbieren werde Damit aber solchvonI.K.M. auß wohlmcyncndcm Hcrtzenhcrgeflvssener guter Räch / zu gewünschtemEnd gelangen möchte/ zwciffletcIhrc M.nicht / es würde auch hierinncn I. F. B. anibrcr Beförderung nicht ermanglen lassen:DannwcilI.F.D.vndcrallenStändendlePrärogativ vnd höchsten Vorzug hme/alswolte auch I.D. vornemlichgebühren vnndwol anstehen/daß sie zu forderst zum Friedenrathcn/hcrgegcn aber allen rebellischen begin-nen (welches Gott selbst Mißfiele/ vnnd ge-meiniglich em erbärmlich schrecklichen auß-gang gewinnen thctc) bey zelten fiewrcn vndwcbrcnsolte.
So hccte ai«ch vber dzI. M.vcrnonimen/welcher masscn die Stand m Schlesien demhohenThumbstifft zu Prcßtaw / wofern sol-ches etliche der Gotlselig-vnd Gerechtigkeitzu wieder lauffcndc Artnul / nicht niit einemleiblichen Eydschwur behaupten ivoltc/ allenverderblichen vndergang angctröuwct/vnnddaß Sie nach dem sich dcrDmchl. Ertzhcr-tzog Carle/von daniicn zu Ihrer May. bege-ben/etliche Soldaten gen Nista abgefertigetbetten/welche die Schlüssel derselben Stattabfordern sollen/nur vndcr dem Schein/alswann sie m abweftn Hochgcdaehtes Ertzher-yogen/denSchutz vber solche Statt auffsichnemcn wolte/oder aber daß ein solches etlicheBürger bemcldter Statt begeret hctten/wel-chc doch/wie bekantvibnorori, nur zurNewcrung vnnd Rebellion geneigt gewesen wcrcn.Weil aber solch eygensinnige frcffclc lLhat/zu grossem Nachtheil vn Pr^-iuditz/dcß Ertz-HcrtzogenvndBlschoffs zu Preßlaw geret-chcke / auch gedachter hoher ^humbstlsst inPreßlaw / vermög VhrKtcr FundationI.Königl.May.Hochlöblichster Herrn Vor-fahren/zum Schutz vnnd l'arroclniv Ih-rer Königlichen Maycstet gehörig/ auch derIurisdiction der Haupt Thumbkirchen zuGencfita vndcrworffc seyn solte/ Als möchteIhre Fürstliche Durchleucht, wohl in achtnehmen/damit «richt ctwan dcrselbcn/vn an?dcren ihren Kirchengütern etwas wiederwer-tigcs begegnet c/dardurchvielleicht jre mit sei-ner Maycst. auffgerichtcte Verbündnussenvndgcschtvächet werden möchten.Da-mit aber I.K. Durchl. von allen Sachen et-was weitleuffriger berichtet werdenköndte/als hette seine Kömgl. Ma/cst. den Wohlge:bornen.jhren^ccrelarium Z emiAium
cdkizu shr abgefertiget / welchem sie in al-lem fernem vorbringen vollkommenen Glau-ben zustellen/ vnnd selbigen Gmdigst anhö-ren solte.4etzllch solte er auch die Stände mSchlesien dahin vcrniögen/daß/wan sie sichnit we.ters in grosscrGefah» begebe», wolte»/Sie die Catholijchc Kirchen zu Preßlaw nix
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