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Gedenckwürdiger Geschichten
4and vnd 4?uthSieherhcit halben sorgfältigscynd/deffen wüstet, Rhre Churfürstliche G.Ihr.4d.inkcinemWcgzuverdenckcn/gleichw;e SicIhr aber niemaln in ihrenSinn vndGedanckcn genommen/sich im geringsten et-was zu vntcrfangen/dardurch Ihrer 4d.vnddcrsclbcn4andenSchaden zustehen solte/Als^ mochten sie sich zu Äcro ohnfchlbar versehe/! vnd getrosten/ cs gehen auch die Sachen hm-auß atiff ivclchcmWcg sie wollen/daß sie mitIhrer 4. in rechtschaffener / auffrichkigcrVertrcwligkeit vnnd Corrcspondcutz zu vcr-harrclt gedcnckc/vnnd dieselbe in dcr^-Lhat er-fahren soltcn/ daß sie einen gctreuwcn Vet-tern vnnd Frcundt an Ihr beständig habenwerden/wie sie dann/ wo sie auch seyn möch-te/ nicht vntcrlaffcn trotte / Gefahr vnndSchaden von Ihrer 4d. banden vnnd Ru-then/ nls sie nicht weniger Sich zu I. ^..ge-trosten/ vnd zu cinigeni wldengem keine Ge-danckcn nininicrmchr mache iönte Ztoch wöl-ke/ nach allem Vermögen abzuwenden/ wiedann vcrhoffcntlich fernere Krieg vnd Vn-gclcgenhctt im Reich Teu tschcr Naliö nichtzu besorgen/ wann Ihre 4d.neben dero Mit-vcrwandtcnStändcii dahnr würden trachtenhelffcn/daß den senige/ so blßanhero/sich deßiin Römischen Reich anmasscnwol-teii/nlcht allein keine Burchzugmchr gestat-tet/ sondern auch deß allbereit inn demselben- sich befindenden Krtcgvvolcl'o allerdings wi-dcrumb loß gemacht werde/dazu sie an ihremDich gern nach aller Möglichkeit zu helffengemcynt scyc.
Belangend endlich/ d aß sich Ihre 4d.be-schwcrt befinden/daß inan dein Nid er Säch-siehen K reiß vtid andern einbilden solle/ alstvariti die RöiNtsche Cathollsche Srändte derEvangelischen Vntcrtruclung suchten/ vnddaher» die Vmrtcn arnuren müssen/ da Siedoch I.4d. vor diescnl eines andern versich-ert / da ist es nochmaln an dcme/ das die Eu/angclische Stand liii Reich grosse Vrsachhatten sich/ bey gegcnwcrllgemAustandt »mReich wol m acht zu nemmcn/ tvic dann sievnd dcro mitvmrte Standt well die Römi-schesatholischc dcnAtifang mchrcrthells oh-ne Vrsachc dazu gemacht/sich in etwas Vcr-fassuiig stellen »nüsscn / vnnd ob sie vnnd ihreMltverwandte wol wegen Ihrer 4.vnd etli-cher anderer wol versichert/ daß sie zu Weit-tcrung nicht geneigt/ so mangelt es doch anandern Hlhigcu 4emhen mcht/dcrcnLomMavnd offimalauch in öffcntli-
chcnSchrifftell herfür brechen/vnd spüretcnsie so viel/ daß die Ntdcr Sächsischen CrayßStändt auß dem / was in den GillchsschenWcstphnlisen 4anden vnnd anderer Orrenvorgehe viw praellclrct/auchmit derSpam-s cht.Aca.chr an Mo fast täglich gctrohet wird/wol abnehme /daß ihnen»!! wachen angesagt
seye / vernchmmen aber gar nicht/daß sie gchmeynct einige Vnruhe indem Reich ohneVrsach anzufangen / wann sie nur bey demihrigen sicher verbleiben vnd gelassen werden
kosten. Amkü.,
^Cs Habens aber Chur Pfaltz bey diesemSchreiben es nicht bewenden lassen/ sondern stnab»-nach ein Schreiben lud ciz roden?. Oeto-bris / auß Ambcrg: Baß nemblich die Cron a., zJanzuncmen /sie entschlossen/ dieses Inhalts/ >"Aa>Man Ihre Fürstl. B. in Bayern abgehen las-sen:Baß Er nümchr entschlosscn/auß sonder-licher Betrachtung der Schickung Gottes/ "die Cron Böhmen anzunehmen : Mll vcr-mcldtcn/Es bette ncmblichIhreChurf.Gn.nach ihrer Änkunfft in dem ober Fürstcn-thumb Pfaltzder Sachen wegen vergange-ner / vnd auff sie Person gefallene Wahl derCron Böhmen/ mit allem Eyffcr vnd Ernstnachgcdacht/vnd außbctrachtung der sondcr-barn schickung deß Allmächtige sich nümehrso weit resolmrt bcfinde/bemelde E'ro imNa-men Gottes anzunehmen/sonderlich weil sieie mehr vnd mehr sehe/daß man anderer Or-ten noch immerdar mit beschwerlichen c o n-lllill vnd starcken Armirungvmbgche/dahe-ro sie dann abncmmcn müsse / daß man nochweittcr/alö auffdasKömgrcich Böhmen/dasabsehen habc/vnd zu dem Ende so ein stankenRuekc suche/darauß dcmBc'tligcn Reich/vnddesselben Ständen/bevorab Ihr vn etwaIH-rer 4d. selbstcn nicht geringe Gefahr / vnndSchaden zuwachsen könne / so hette IhrChurfürstl. Gnad, nicht vnderlasscn könnenJh. 4d.dcssen in AreundllVcrtrawenzu be-richten/ vnnd versicheredieselbe nochmaln/daß sie hicrinnen ihre eigene Ehrc/vnnd Nu-tzen keineswegs suche / viel weniger gcmeyntseyen / die Römische Cathollsche Religion/vnnd, derselben Angethane / rm KönigreichBöhmen zutruckcn vnnd zubeschwcren / son-dern vielmehr dieselben bey ihrem habendenRechten vnnd Vcrglctchungc verbleiben zulasten/ vnnd zu erhalten / so lang sie wie siegäntzlich hoffe/ zu keinem Widrigen Vrsachgeben/sondert, sich allerdings fnedtllch erzei-gen wcrdcn/darbcy Ihres iüngstcs Erbicrengegen Ihrer 4icbdcn nochmal wivcrholc/daßsie nemblich willig vnd begierig/ von dersclbö4andcn vnnd 4cuthen altcGesahr/Schaden/vnnd Vngclcgcnhciten/nach allcmVermö-gcn abzuwenden / vnd zu verhüten/daß dem-selben / wcdcr auß dem Königreich Böhmen/noch ihren cygcnen4andcn / mchtswidcn-gcs vnd feindliches zugezogen werde / vcrjehösich hingegen auch / ziShr.-l.d.zum Fall chroder ihren banden / csscycvnrcr wasPr^-ccxt oderScheiti cs wöllc/<) cindtlich zugesetztwerden sotrc / datzIhrc ^.icbdcn Ihres cheitsvarzu enngeii VorschuboderBesorderung,nicht thiiti noch gestatten: Sondern dißfals
gegen
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