Eigentliche Verzeichnus.
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dergcfunde.,:vnpauchdcrleyte ll.euerz?cr- W« zum Fünfftcn bo.Mnanlluz gcs.n-
ä.n.nä.darmncn als cm Regel vnd R'chr- net gewesen / bat er vbcrstüssig z..vcrstcbc.» !
schnür f-tfgcschr.cben wird? dcssclbcnWort gegeben/da er nach besser m rst.mde-icr S ;
wollen wir im dnrtcn Beweis? anziehen/ ?em chen/dcn E rsten ss.-u<-rz vnibacstossen / der
aber ablc.ncn d.c vermeinten Emwürffvn- )hmc anchin allgemeinem Landtag im KKr
screrWiedersachcr.
i545.»mt Guthcijjcnvnnd Bewilligung der
Auffdcn Ersten Antworten wir/daß nit StandczuscitlenHändenwidcrunibhcraußviel daran gelegen / ob wol «n der llropoll- geben worden: an statt dessen er einen andernriondcß letzten ll-cucrs keine Meldung ge- hinein geben / in deiner saget viiiid erweiset/schicht.jcitcmalindes; Königreichs Sayun- daß Krafft vnd Vermög Paroli I v.llimi-gcnzumöfftcrn desselben gedacht vnd/wte icZienvmw vviaäisiai Verordnung auff
^ ^ . Annam seinGcmahltit/alö die rechtcErbln/das Königreich kommen vnnd gefallen sey;Welcher auch von denen Ständen erkennetworden.Hiescn ll.euc.rz oder Bricff/wollcnwir allhlcr einmahl für allemahl/von Wortzu Wort seyen/welche auß dem Kttettuschen
vermcldet/cbcn derselbe für e»nRegel zuhaltcn fürgescyr wird^ Es sey nun dieses gesche-hen/wie vnd auffwas weise es wolle/ so ist. es vns genug/das auffdcn, Landtag gehaltenimIahr 1547. desselben außtrücklich Met-dnnggeghieht/vn wirbt von dcnenStändcn
als ein Recht vnnd Satzung angenommen, also lauten:
C)cr Ai'.dcr ist nicht einer iöchcrichc.iNuß Wir Ferdinand von Gottes Gnadenwerth/vndlanetne,o stecsse v-id beständige! Rom. Kön.g/allzc.rMcbrc. des, Re.ci's/:c.Warhcir durchaus) nicht schwächen. Beyde Thun kund v.id zu wissen Ällen vnnd RedenBücher hcttcn jouen zulanunen gebunden Mit gcgcnwert,gcmBr«css. Nach dem a>iüwcrdew wcilcsabrr ein garzugro-jes Vc> i Ordnung vnnd Zulassung deß Allmacht
!um-nwordcn/ieyndsicvndcrsch.edl,chge- genGOttes/lmIabr 15^. am'Tag der
dliebeit.
Auffdeit Ärittcn. Eben darumb ist derErste ll.cuerz wicdcrruffcn vnnd anaullnrwordcil/dicwcil er denen Gesetzen vnd Rech-ten deß K ömgrelchs gcnicsscn zu wider: Hc-rowegeil der ander hat müssen atwersscyn.Welche Vngleichhctt einig vnnd allem indem stehet/daß in dem Ersten das Ins vnndRecht der Hcryogin Ann-o Kcyscrs kcrcll.nzucti Gemahlin/welches sie zum Erb Kö-nigreich gehabt/au ßgelasscn tvorden.Äenenllnuilcgusabcr lst er gar nlt zu wieder/ wieoben erwiesen worden. Welches seynd aberernennte k'rjuileZla^ In dcrWarhelt köncnsie keine andere für weisen a!s Keyser Frlde-rlchs vnd Laroli IV. welche beyde für vlisvnnd Mit vns wieder sie streiten. Ihreingctrungencr lloäicbrÄlsollshnen vberall hcts-fen/mnihme allein wollen lieben wtcdrigcnGebrauch behaupten. VVIambus dienetjhnen nicht / denn er wegen MütterlichenStams Gerechtigkeit zum Königreich ge-habt.Vnd gesetzt/ nicht aber gegeben /es seyetwas widerdas vhralteE »brecht furgelauf-fen vnd geübt worden; so hme dennoch jol-chcs seinen V-gor vnd Gantzheit ansehkiilichwieder erlangt/nach dem/ von derselbe Zeit/an stat dieses einigen/ fünffanschliche vnndberümbte Könige auß de Hauß H>cster:clch/Mit höchster GlorivnndHerstigkcit / außErblicherZucectzion in die hundert Jahrhero nach einander regiert haben.
Im Vierdte suchen sie heimliche Schliff-winckcl. C)ann freylich haben sie in fän-den vnnd für AugkN die Conüituttc>nczdeß Königreichs/ m welchen sie dieses schonlcngst hettcn lesen vnd lernen können.
Enthauptung Johannis deß Tauffers/ sichein trawrtgcr Fall zugetragen / daß derHurchleuchtig Fürst vnnd Her: Ludwig zuHuilgarnvnd Böhemb König / vuscr ge-liebter Bruder vn Schwager/für Bcschütz-ung deß pH. Christlichen Glaubcns/vnnd zuerhaltung seiner Königreichen / Länder/Getrcwen vnd Geliebten Vmerthanen / imStreit wlderdcn grausame abgesagten Erb-se»ndt dcr gantzen Christenheit den Türckcn/ohne ^cibs Erben auß diesem 4cben abge-schieden : Vnnd also das Königreich Böh-mcti/vnnd demselben zugethane Länder /alsp»c Marggraffschafft Mähren / Fürlren-rhumb Schlesien/Marggi astschafft ÖdervnndNider iaußnitz/ m»t alten jhrcn^crt-ligkettcn/phcrsschafftcn/vnnddenenailhen-glgen Freyheiten/and»e ÄurchleuehtigisteHeryogin vnd Fraw Annani/d lcRouulehe/Hungarischc vnd Böhmische Königin/v>l-ser geliebte Gemahlin/ als an die leiblicheSchwester/ obgcsetzrc König Ludwigs hoch-loblichsicrGcdächtnuß/vnd rechte natürli-che Erbin/vermög der Freyheiten vnd Lü-ünurioncn deß Keyscrs Larolt I V. mitRecht kotnen vnd gelanget ist: wie dan solcheMaf.Brleffe dieses wmläufftig i!» sich habevnd bcgreiffen.daß wann es sich begebe/daßauß Kömgl.Gcsehlcchtvnd Stamen/kcinNatürlich Erb Mantichs oder WeiblichesGeschlechts vorhanden: Alßdaiindic freyeWahl eines Böm.Königs/denen Ständensolches Königreichs/vn demselben Einver-leibten Provintzen/vn auff ke»n andere weiß/gebühren sollc.Welcher deß Keysers oltBneffen Varum »st/zu Prag»m Jar 1-48.in der ersten InälLtion den 7.Aprill/Sci>»er