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fchrtibuugdeßRSmt-schenStichs.
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Inhalt deß Ersten Buchs.
tVTEschreibllnq deß Reichs Teutscher Nation / insonderheit der Osterreichischen Länder / vnd drß O-^ sterreichtschen Hauß im Reich Macht vnd vermögen -Zustande deß Y.Röm.Reichs Msachendeß MtßlrawtiiS/vneintgkeiten / vnd von allen feiten eingewendrer Beschwerungen. Auffrickiungnewer Bnion vnnd verbündnusten. Keysers Matchi-e Abmahnungschreiben an tje Vntrte Chur-Fürsten vnd Stendt. Deroselben Antwort. Behmischer Lat»rag zu Prag/auff welchem Ercher-kog Ferdinand zum Böhmischen König ernennet / angenommen/gesalbet vnnd gekrönet worden.Außzug eines Bedenckens ob das Königreich Böhem ein Erb oder Valrecht habe / auß bewehr,een Scribentenvnd in Truck außgangenerKeyserlicher Außführungsschrifft.
Das Erste Buch. .
" Emnach wir vorgenommendie meist vnnd gcdencknmr-digstc Geschichten so sich beydiesem/ lmdcr/ nochwehren-den« hochschädiichcm Krieg.zugetragen / vnd »nscmdcrrhettdic so ansehen lieh vnd bcr:i icke V > >2 o-rien. welche setzregicrendc Keys. M. ( dcroiebert der Allmächtig noch lang gcfristenwolle) durch dero Obrtstcn fast conrinucvnd nach einander erhalten/zu beschreiben/hat vns für gut angesehen/zu mchrcr Fach-richtung deß Lesers/erstlich in gemein die ge-legenhert deß Römischen Reichs TeutscherNation / vnnodann zum andern dicTand-schafften/Macht vnd vermögen deß hoch-löblichen .Kaufes Dstcrrcich vnd deren dar-auß entsprossenen Kcyscrn kurtzlieh zu be-schreiben vnd anzuzeigen.
Das Römische Reich/ dessen höchste K)-brigkctt vnd Haupt der Kcyser ist / hat dreyvnterschidiichc Glider/1. die?. Chür-Für-stcn/ 2. Geistlich vnnd weltliche Fürsten/?.dic Rciehsstett ins gemein / deren allerNamen anderswo zu finden vnd hichero zusetzen vnnötig.
Bencbcn diesen dreyen Glidern deß Rö-mische Reichs damit aller zweytracht m demselben/ so viel müglich verhütet/ dcrFnederhalten / vnd alle Fürsten vnnd Stendt mguter Ruh leben möchtcn/seind die Prouim-cien deß Reichs in etliche gebieth oder gcgen-dcn welche man Circkclodcr K reise nennet/vnterschldcn/vnnd in denselben sonderbareConsilien oder Krcißrächc angestellet / alserstlich im Jahr 1500. zu Augspurg sechs/vnd nahmals im Jahr 1522. zu Nürenbcrgzehen/vnd cnrehlct ihm ein leglichcr Kra»ßein weltlichen ?r-r5cctum oder Kraiß Dbrl-stcn/der ei»t Fürst / Graff/Freyherr oderzum wenigsten auß einem vornemcn Adcli-chemGeschlechtseynmuß/vnd gtbcsolchcmKraiß Dbristcn auß jren Keuchen vier Rah-te/so weltliches Standts verstendig vnd ei-nes ehrlichen Namens / zu : welche Kraißwir alhic wollen erzchlen vnd vntcrschctden.
-Der erste Kraiß ist der Fränkische.-Der ander ist der Beyenschc.
Der dritte der Österreich!sehe/Der vierte der Schwäbische.
- Der fünfftc der Rheinische.
Der scclssrc der vier Chur-Fürsten amRhein.
Her siebende der Westphälischc»Der achte ober Sächselt/
Her ncundtc vmcr oder NidcrSachscn.Her zchcndc der Burgundische.Benebpn diesen Rachen der zehcn Kraiß istzu Spcyrcin Kcyftrlich Cammcr auffgc-nchm/m welcher alle schwchre stehen so et-wa >t das gantzc Reich betreffen/cMciäjn vndcrönert werden / dessen President gemcmlieh ein Bisschoffzu Spcycr/ oder sonst eingeistlich oder weltlicher Fürst zu sein pflegt.All ^lsolloren oder Mürichicrn diesesCammergerichts gibt Kcysert. As. zweenGraffcn oder FreyHerntchernernunzwecnRechtscrfahrnc / vi,nd weiter zween anderewegen ihrer Erbländcrdic sie in dem Reichbesitzt oder von dem Reich hat. Auß der Rieterschafft werden sechs in etncr Summ darzu verordnet/von einem scdcn Chur-Fürsteneiner / vnnd endlich von fcglichcn Kraißzwceii/dcten halbe theil Rechtsgelchrten/dicvbrigc aber auß dcRtncrstäd gcnomcn seind.
Neben dcnt hat es noch ein Kcyftili chenRcichshoffrath / von welchem sonderlichauch die zwischen Fürsten vnd Stendcn we-gen Erbschafftcn vnd anderen wichtigen fa-chen schwebende sircittigkciten erörtert vndgeschlichtet werden.
Was sonstcn Keyscrlichcr M. höchsteAuthorittt vnd Macht / wie auch der Chur-Fürsten betrifft/wirbt dieselbe in viclcrhandSchnfftcn/ sonderlich aber in der güldenBull genugsam beschrieben vnd außgcführt.
-Dieses haben wir in kurtzcm allhie ver-melden wollen/weil zwischen Fürsten vnndStcndcn des Reichs wegen beyder Gerich-ten viel vncmigkcit vn strcüs sich zugctragc/welche auch zu großen wcwtcrungcn anlaßgeben/wie auß nachfolgendem zu vcrnemcn.
Was nu die Kmdschafftcn belangt so demRömischen Kcyser als Gryhcrtzogen zusterrcich x. gchorsmncn / wollen wir dieselbeauß eines Vcnedlschcn Ambassadors an scl-
Lrtzheryo«g>sch-L.än,der vnd g«,bitt-
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