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anderen Iüden in Europa / als- k4o5<Riaprulvlct>il2. b!ieruialoim.Daßman darvorhclt/diß werc die rechte alte pronunciacion.Er hane die bledrscische Schrifft / so ihm gc-zcigclwordcn/gekand/ aber nicht lesen können/bann er hatte in der Jugend zu der 1/inc-scheu Sprachevnd l'Inlosopln beliebung ge-habt/vnnd also seine Muttersprache zu lesenvnd zu schreiben sich wenig bemühet. Hatteauch zu verstehen gegeben / das er daher vonseiner Frcundschafft nicht groß geachtet wur-de; fragte auch nicht viel darnach / wenn ernur den ßraäum Ooötoracu!, darumb ersich bemühcte/ erlanget hette / sintemal er bereitI^icenciatU5were. Dann die I'iinelcr sollenweder Iüden noch KiaKumcliKen,vnzeach-tet der Religion/ die grallu; VNd konorez infaiultarc pdilolopdica weigern.
Dieser Israclue hatte berichtet daß seinesGlaubensgenossen nicht allein in der Land-schassl Lk-guin viel familicn hctlen/ welcheihren Gottesdienst m öffentlichen LynsAvxen trieben/sondern wcren auch im Reichehin vnd wieder zcrstrcwet / jedoch ohne 8z--
NÄ^o^en.
Als nach ) Jahren die Iesuitcr nachsgzmckcu,welches dieHauprstadt istin Lde-<^nln(in der Ivlappc aber Lbcczvismgenand)geschickt / haben sie bcsimden / daß der Iüdewarhafften Bericht gethan hatte.
Dieser Israelitc hat auch gesagek/ das inseinem Vatcrlandc Lai 5um5u,vnd an an-dern örtcrn / Leute wohneten/ die ehretcn vndbeteten das Lreutz an/pstegtcn auch ihren Kin-dern ein Creutz an die Stirn zuschreiben/Item über Essen vnd Trincken ein Lreutz zumachen /Er aber/ wie auch sie sclbsten wnsteirnicht/ warumb solcher Gebrauch bey ihnen.Ihre Gebete wcren auß der Israelitcn Schrif-ten (vielleicht auß dem Psalter Davide) ge-nommen.
Die lancier nennen solche Religionslcule l'cr^ai. Diese ^cr^ai wertn viel imsanguinischen Reiche gewesen / aber vorshngefehr60Iahren bey den lanciern vmbeiner ihm vnbewusten Vrsache in Verdachtgekommen/vielleicht durch angeben der Kl->-bumcMen, welche den Christen allezeit ge-hassig. Das/als dcrKl->Aittrat wollen Handan Sie legen/ der meiste theil auß furcht ihreReligion verleugnet/ etliche zuden Xl->K um e-cischcn Glauben/vnd etliche gar zu denl'-i-nesischen Göhendicnstsich bckand. Vnd sollenitzo ihre Kirchen in Götzen Tempeln verwan-delt haben.
Hicrauß ist zu vermuthen daß die Lehrevon Christo auch in diesen cussersten Landernerschollen. Vnd helt man darvor/daß cSdurch S. Thomas/welcher in denOricntali-schen Ländern daß Evangelium außgebreuet/zli erst sol geschehen seyn. Wie denn die Ie-suitcr auß einen alten Ehaldeischen Bliche/so Sie in Indien an den 5-laIaba rischenGrcn-qen bekommen / dessen gewisse Nachricht zuhaben schreiben. Dann im selben Buche solgeschrieben stehen: Durch S. Thomas istoerGötzendienstinIndienauffgehaben: durchiS. Thomas seynd die 8inzc (dann so nennetsie auch ?lolemeu5) vnd Moren zur War-heit bekehret vnd gemufft worden.
Vnd so viel auch kürzlich vom
Reiche 5?ina, vnd derer EinwohnerLeben vnd Religion.ACH Gott/ wie viel vnd mancherley Völ-" cker hast» vmer der Sonnen gehen! Wiegrosse Gnade hastll vns erzeiget / in dem duvnshast lassen geboren werden/ in dem Lande/da die rechte Kirche vnd warer Gottesdienstzu finden. Dir drey einigem Gott sey Ehre/
LobvndDanckgesaget/von nun anbiß in Ewigkeit^
Klage-
- ' ' » ' »! ^