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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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545
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Reise Besch reibung. 545

F. Gn. gerichtete höchst importirlicheSchreiben/nebenst dem schänd-lichen Ehebruch/vnd ärgerlichem-leben / vorschlichen Todtschlagesvcrübct.I. ff. Gn. Gelder vnd Güter auff etliche vielTausend ver«vntrewct/falsche Rechnung gemachet/vnd was dergleichen mehr cx »üis erwiese» worden/solches wird bey kememtZittorico zu finden seyn.Derowegen allsolche von einem eintzigen^cZacovnerhörte/auff einmal verübte mslelicia vnd Lxol-I?ic»nricn /Mlt einigem SchcinRkch-tens so wenig Mikcirer, oderBrügman deswegen vngestrafft bleibenmügen/so wenig aus den Historien beyzubringen stehet/daß die erweh-ncte facinora, vnd zwar deren jedes allein vnd absonderlich an einemjeglichenGesandten vonGott vnd Menschen nicht auffs hefftigste vndschärffste waren gestrafft worden.Daher auch I. ff. Gn. nicht andersthun können/dann daßSie an jhm demBrügman die^uKKx verübet.

Was aber sein des Brügmans/nach dem den 2 bäaji, gefellelemVrtheil/Vechalten vndAbscheid betrifft/jhm zumNachrum zu geden-ckcn> HatEr/als er vemomen/daß jhm du:chVrthel vndRccht dasic-bmaberkant/ vmb Communicirung des Vrtheils gebeten/ auch über-kommcn.Daer dann ficherfrewtt/daß es I. ff. Gn. zum Schwerdtekommen lassen/ auch derosclbc»« ff. G. in einer Lupplicsrion, für sognadigw vnd gelindes Vrtheil gedanrket/ vnd dasselbe biß zurkxccu-rion bey sich behalten. Unterdessen hat Er steh willig vnd Christlichzum Tode bereitet/ sich erffewlich vernehmen lassen / daß er Gott fürd,e grosse Gnade/die Er jhm disfals in Zeit vndRaumgebung zurBe-kehrung gönnete/nichl gnug dancken könte. Ja auch den4 Maij dar-auft/ nachZeugnusseines Beichtvaters/ Herm Zrcpksni ?cr5enij.Predigers der Kirchen 8. kkckaeliz zu Schleßwig/ seine Beichtekmhend vnd mit vielen Thränen gethan. Vnd als der Priester jhmdurchs Gesetz vnd Evangelium zugeredet/ vnd zur ^.blolurjvn schrei-tende die Hand aufflegen wollen/ hat er begehret ein wenig inn zu Hal-ten/Er hatte noch etwas auffseinem Hertzen/ das wolteer/ vmb eingeruhiger Gewissen zu haben/ auch zuvor noch beichten. Nach demsolches geschehen/ hat er die Absolution vnd H. Abendmahl mitftew-diger Andacht empfangen/vnd sich datauff zumStnbestündlem gefastgemachet/auch vnterschiedliche mal darnach gesehnet.

Selben Abend bin ich ausChristlicher siKNion bewogen/zu jhmgegangen/ andeutend/ wie ich wegen der zwischen vns vor diesem ent-standenen Widerwertigkeit / nichts widriges mehr in meinem Hertzenhätte/Hoffte bey jhm stchs auch also befinden würde. Darauff Er inBeyseyn seines Seclsorgers/vnd vielen andern vmbstehendm/fteund-lich vnd bescheiden geantwortet/wie es jhm nicht alleine/daß ich zu jhmkäme/ sondern auch/daß er solches von mir vernehme / sehr lieb wäre/bete auch nochmale ihm alles von Hertzen zu verzechen / Er hätte imgleichen gethan / wolle sich auch vmb nichts mehr/ als nur vmb einenSeel. Abschied bekümmern.Nötigte mich bey jhm zu fitzen/zeigete mir

sei-