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544 Dritter Theil der Pe rflantschm
dmm er sich so übel verhallen / ihre hohe äiipliccnr? zu cvuccürrcn»jhn dem Gerichte übergeben müssen/ von welchem Er durch ordentli-chen wider jhn angestelten proccs, vnd ergangene Rechlmässige Vr-thel/zum Tode verdammet worden, Massen dann tzochErmelte S.A. Gn. jhn durch jhren darzu bestellen kilcalem, für dem angeordne-tem Schltßwigischen criminsl Gerichte/ vnd darzu niedergesatztenAdelichen vnd Hochgelarten Henen ^.äict?drcn,auffzuvor beschehe-nc Erlassung des lursmenü ciomcKicüaris,anklagen lassen/von wel-chem besagter Brügman/ nach dem er auffgnugsam verstattete äila-nczn,durch seine/ihm auffBegehrm exoMeio zugeordnete fürneme^.clvocarcu, feine vermeinte ctcfeullor» aus völlig commumcirccnabgefasset/vnd durch seinen procursrorcm eingebracht/endlichper lcnrcnUÄ« zum Strange concjcmmrcr, aber auffI. A. Gn.derohochangeborner Milde/erwiesenen Gnade/ mit dem Schwerdtgerichtet worden.
Ohne ist es mcht/daß auch vormals d<w bey allen Völckern hochvnd heiliggehaltene nützliche vnd nötige munuzIcKarionum.welchessonderlich Trewe/ Glauben/vnd auffrichtigen erbahren Wandel er-fordert/zuweilen gröblich gemißbrauchee worden/Einer oder der anderGesandter sich Mit diesem vder jenem straffwürdigen Verbrechen vndLasier beschmitzet/ vnd dadurch so wol seinem Hmn / als jhm selbstgrosse Vngelegmheit vervrsachet habe/wie es das Zeugnus vieler Ex-empel bey den NiKoricjz gnugsam bekräfftiget. Derselben nur wenigeZUK. 15C.5. zugedencken/ so ist aus dem 5o5epko,der alten Jüdischen Gesch.be-j kant/wie voürkeu» an demttyrcano tye zugesagteTrewevndGlau-8. ben gebrochen. Aus dem Lraarüo, wie l^icolauz So seines H.Wolclem. Marggraffen zu Brandeb.Mandat vnd laüruQion nichtalleine vermessenklich überschritten/ sondern gar durch dessen leichtfer-tige ralur vnd Einschreibung eines andern Hamens / ein offenbaresiallum trewloser Weise begangen.Aus dem l^ivio, wie des Kl-rci ka-bij z Söhne / vnerfahrne Leute / als sie von den Römern l^anon,weise der Clusiner wegen an die 6a1Io, geschickt/ an Seiten der Clusi-nier wider die (ZaUor in einerSchlacht sich gebrauchen lassen.Aus demwie des Persischen Königes Varij an den^myncksmKönigin Xiac<räc>n.Gesandt«/der Massen geil vnd vnzuchtig gewesen feynd/daß sie chre schändliche Begierde auch über offener Taffel nicht imAaum halten wollen/tL.
Daß aber in einem Gesandten alleine vnd bey einer eintzigen I.e-Iscrion so viel unterschiedliche capira! äeliÄ» concurriren, vnd auffein mal sollen begangen seyn / allerdinges dieser Brügm. nicht alleineI. K. G»l. gemessenen Befehl überschritten / besondern auch an hohePersonen abgegangene Schreiben erbrochen vnd gefälschet / vnwar-haffte kelanon gethan/ unterschiedliche viele manitcüa fall-» mit Er-brcch-vnd Hinterhaltung seines eigenen College«/ vnd anderer an I.
lib. 5.
luü. llb. 7.