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Dritter?heil dcrpcrsiantschen
HeiratbcnderVnftrigen.
Die Gesund-em zur EceHangen.
AuTravmun«da ankommen
Eucin.
Kiel.
Au Gottorffw icdezankom- imen.
dessen haben die Gesandten sampt dem Comitat in vnd ausserhalb derStadt/bey guten Freunden/ihre Zeit mit voller -Lust zugebracht. Eshaben etliche der Vnserigcn sich nut den Rcvalischen befrcyet. Vnd istden 15 Mag Hans Arpenbeks/vnsers gewesenen Russischencvi-is nntI.Brigitta vonAckcn-vnd dcsGcs.Li us,) untI. Maria/H.IohanMüllcrs/aufKundaErbgcs.Scl. Tochter.-Dcn 17 Junis vn-' ferste 6icibl, mit ^.Elifabcth/H. ^)vhanFonncn/fürnch-
mcn Rgthsvcrwandten Tochter/ den 8 Juli) Adam Möllers Trom-peters Hochzeit. ItemM. P. Fle»nings Verlöbnis nut I. Atina/H.! Heinrich Mhuftn/Acltermans vnd fürnehmcn Kauffinans daselbstTochter/gehalten worden.
Den 11 Jul.s haben sich die Gesandten mit dein Sulthan/vnd ei-nem Russischen?c>8lsmk, so von dem grossen Iaar an I. F. Gn.dcnHcrtiog von Holstein gcsand war/zu Wasser begeben/seynd »nit 4Schiffen zu Segel gangen/ vnd den eilfften Tagshrer Schlffart / anden Holsteinischen Strand/vntcr Fcmern angelanget. Waren Wil-lens/in den Kieler Haftn einzulauffcn/wcil shnen aber der Wind dar-zu nicht fugen wolte/habcn fte sich vor die Ncwstadt/ so 2. Meilen vonLübeck/ begeben/ vnd daselbst den 22 Julis Ancker geworffcn. Alssie aber durch shre Post/ die sie in die Stadt geschickt/ vcrnamen/daß allda die Peste sehrZi-atzn-en ftlte/ haben sie sich alsbald nie-der darvon gemachtt/ den Travmündischen Haftn gesuchct/ vndin denselben den 2z Julis wol eingefahren.
Von dar haben sie die Bagage mit etlichen Völckern zu Wassernach dein Kiel gehen lassen/sie aber selbst sich zu lande begeben / vndden 28 dieses nach Eutm/ zu I. F. Gn. Hcrm Bruder / Hertzog/okanncz, Bischoff zu lübcck/Residcntz gezogen/woselbst sie vonI. F. Gn. wol empfangen vnd herrlich rrsÄu-er worden.
Den zo Julis haben sie sich samptlich zu der/wegen des jähr-lichen Vmbschlages wolbekanten/ löblichen Stadt Kiel erhoben. Dadann vnsere Gesandten sich voraus zu I. F. Gn. gemachek / vndden 1. Angustl die Fürst!. Residentz Gottorff glücklich wieder errei-chct/vnd also/Gottlob/die Persische Reisegäntzlich vollendet haben.
Dem Mwaltigen / grossen GOTT/ welchervns auff der langen beschwerlichen Reise/durch so man-cherley Lebens Gefahr wlmdcrlich geführct/ vnd vnterseinem kräfftigen Schutze so gnädig erhalten / vnd frö-ltch wieder m vnscr Vaterland gebracht / sey für solchegrosse Güte/ Lob / Preist vnd Danck gesagct/von nun an biß inEwigkeit.
Was