Reise Beschreibung.
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wichtige Felle sich begeben/müssen dieselbe mit Consens des RussischenWciwoden äecictirer werden. Ihre Häuser seynd schlecht/ theils nurvon Erde/theils von Strauch als Jeune geflochken/vnd inwendig mitkeimen besäMieret.
Die Mannesperssnen seynd meist starck von 4eibe/schwartzgelb/vnd etwas breit von Angeflehte/ jedoch nicht so breit als dlcCnmischevnd Nagaische Tarkern / haben lange Kolschwartze Haar/lassen vonder St«rn über den Scheitel bis in den Marken einen Strich einesDaumens breitglat abscheren/ohne daß ste oben auffdem Wirbel(wiewirs an dem Mussal gesehen) einen kleinen subtil geflochtenen Jopffhinten hinunter hangen haben. SealiZen gibt den Cyrcassen ein böses Lxerc. ^7.^ob vnd spricht/ baß ste seynd: Omnium morealiurn pelsima ticic 5cexceUcnci immanicare, welches wir wol öon jhrcn Nachbaren denDagesthanern sagen funken. Diese aber seynd jtzund etwas sanfftmü-tiger vnö geschtueidiger/ vielcicht weil ste vntcr den Russischen Christenwohnen/vnd taglich mit jhnen vmbgehcn.Ihte Sprache haben ste mitden aiidern Tartern gemein / vnd können damcbcn fast alle Russischreden. Die Kleidung der Männer ist der Dagesthamschen gleich/oh-ne daß jhrc Mützen oben etwas breiter vnd den Iesmter Mützen fastgleich seynd. Ihre Altzmäntel haben ste an einen Rmicn oder Bandeüber der Achsel hangen / daß ste nicht gantz zusammen stosscn / drehendieselben nach dem Winde vnd Regen / vnd kan man den -leib darun-ter für allerhand fufft vnd Wetter sicher behalten.
Ihre Weiber seynd in gemein wol propottionirek/lieblich vonAn-gestchtc/wcisscr Haut vnd rother Wangen/ lassen die Haar/so Kohl-schwartz/in zweyen langen gedreheten -locken auff beyden feiten herun-ter hangen/gehen mit offenem Angeflehte. Auff dem Kopffe kragen stedoppelte schwartze Wülste/die ste mit zarten Catlun/oder bund ge-wirkten Tüchern einer Handbreit belegen/vnd vnter dem Kmn zu-sammen binden. Die Wittfrawcn aber haben hinken am Kopffe grosseauffgcblasene Rindes Blasen/so mit bunten Flohr oder weisscn Catunvmbwunden/ angebunden/ war von ferne / als wenn ste a.Köpffe hat-ten/anzusehen. Aur Sommerszeit gehen die Weibes Personen alle mblossen Hembden/welchc roht/grün/gehl oder blaw gcfarbct/ vnd vonoben bis auffdenNabcl Hemmer offen stehen/das man Brüste/Bauchvnd Nabel sehen kunte.
Sie waren lcutselich vnd freundlich/stunden die ersten Tage vnserAnkunfft bey 4.VÜ mehr pessonen in den Gassen/gingen vns entgegennut dreisten Gebärden/die >nan den ^.ms^onisiuz, (deren Grantze stchauch hieher vnd noch ferner sol erstrecket haben) zuschreibet/ vnd liessen Der Lvreasivns nicht ehe fürder / bis ste vns hinten vnd forn wol beschämet hatten/ sin Weibervnd wenn ste an den Häusern fassen/ winckten ste vns zu ihnen zukom- dreiste sieund-men/scheucten stch auch nicht / wenn etliche im angreiffcn vnd besehen ^tcu.ihrer paterNoster/ die ste vonBcrnstem/allerhand bunten Muscheln/
Schna-
Den Maneelnach demWinde han--gen.
DerCyrcasisin Weiber.
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