Dorff vnndBegräbnis.
Vice- v»ru-licher Christe.
Dritter Theil der perfianischen
Russen ehreneines andernGeburtstag.
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zu Ispahan vnd andern Orten angetroffen.Es pflegen etliche Betrie-ger/vnterdem Namen solcher Baume/ auch bißweilen gememe Bau-me an den 4andstrassen/wenn sie ftembde reisende^cute kommen sehen/mit Nasetüchcrn vnd Bandern zu behängen/ vnd darbey zu betteln.
Den ls dieses/ Mete der Russische kollzmik em )>anquet an/luddie Gesandten sampt den fürnembsten dcsComttatö darzu/vnd craättr-rc vne tvol. Sol6)es geschahe Knc5 Ivan Lorisvir?, dem gröstenReichsRakh inMuscow/dessenGcburtötagEr/jhremGebrauch nach/hiemit begienge/zum Ehrengedüchtnis.
Denac». Ianuarij/brachenwir von Caswin wieder auff/ liessenden vorigmWegnach Solthanie vndArdebil in ^V. zurCinckenkcgen/vnd machten vns auff den KilanischenWcg nachNorden/gien-gen 4. Meilen über etliche beackerte Hügel/vnd hieltm vnser Nachtla-ger in einem vnten am Berge zur rechtenHand gelegcnemDorffe/Na-mcns Dlß Dorff bekompt den Namen von einem alten
Mann dieses Namens, welcher zu 8c !ucK 8e6 Zeiten gelcbet. Dannnach dem Er über ivO. Jahr alt geworden/ vnd durch fleissges Gebetvon Gott erhöret mit seinem alten Weibe einen Sohn gezcuget/ hat8ckick 8cbi,wegen solchcsWundcrs/jhm vnd seinem Sohn dlß Dorffeigemhümblich vnd erblich gegeben. Dieses alten ^ctu Begräbniswird noch heute allda vnter einem grossen Gewölbe gezeiget.
Den ai. dieses/über niedrige vnd fruchtbare Berge / zum Dorffe?ÄceI!l, von etlichen K-cllabarK, k. e. ein Ort der Schafferkyen/ge-nant/weil daselbst/wegen des schönen Graßwachses/die CaswmerjhreSchaffereyen haben.
Selben Abend hakten die Gesandten den Vice - VaruZa. welchervns biß hieher begleitet/bey sich zur Taffel. Dieser / ein bescheidenerMann/erzehlte/wie 8ckack ^l)s» jhn vnd seine Eltern/die zu Caswinnoch lebten/als Christen/ aus Qcorxiageführet / vnd mit Gewalt be-schnitten Hütte. Sie weren dennoch im Hertzen Christen/ thaten jhrGebet heimlich zu jhrem Christo/vnd vnterliessen nicht/wo sie nur fön-ten/den Christen gutes zuthun. Er berichtete auch/wie vnser ^.KiCcuIi,(gleich auch andere Mehemandar zu thun pflegten/) das Volck in denprovinctm/durch welchedicReisegienge/ ziemblichaußpressete/vnnddoch kaum den halben Theil an die Gesandten wendete. Ihm wur-den beym Abscheide etliche Elen TuchvndAtlas veeehret.
Den la.dito/gieng die Reise 7. Meilen/biß zum Dorffe kui-c-i-bascNi.attezeit überBerge vnnd Felfen/zwisä)tN welche ein «.ivir flösse.Neben vnd durch dieses ritten wir/der Krümme halber/ wol zo. mahl.Anfänglich gieng der Weg zwischen Bergen mittelmässiger Grösse/ sovon rother/gehler vnd grüner Erde bunt/vnd fem anzusehen war. Her-nach über rauche/zertissene Felsen / vnd endlich über eine hohe steileBrücke/ so über einen ziemblich Neffen Strom / 8clialtcruc, gelegek.Man sahe vnten in den Gründen/ da die Berge sich etwas legten/vnd
zum
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