Reise Beschreibung.
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sc wenige zurücke schicken müssen. Er brachte vns auch Schreibenvon dem Armenischen Ertzbtschoff/den wir zu Astrachan angetroffen/vnd berichtete darneben / daß zu Astrachan viel Proviant vor vns an,gekommen wäre.
Wir reisetcn fort / vnnd kamen den Hügel Kulcsbc, zur rechtenHand gelegen/ auff welchem der König cm schön ä.usthauß der Jagthalber gesellt/ vorbey.
Als wir heule Abends vnsere Tagereise mit 6. hinker vns gelegtenstarcken Meilen zuenden/vnd auffdeni Dorff^rascnZ einzukehren gc-dachten/wolten vns die Bauren nicht auffnehnien / hatten den persl-sehen.^uartirmeister/welcher voraußgcgangen/ schimpfflich abgewie-sen/mit Bedrawung/daß/ wo man ihnen viel vcrdi lkßliche Wortcge-ben würde/sie bald Volck Zusammen brlngcn/v»id dem Mehemandar/san.pt scmen Gästen die Hälse brechen wvlten. Solcher Vnwillc ruh-retc aber daher/daß m der Hinreise dcrGcsandttBrügm. dem Kaucllavder Baurvoigt / seinem Wirthe / als derselbe >hm eine Schale mitWasser zu waschen fürgehalten / das Wasser / (weil es erst ans demBache geschöpfft/vnd etwas trübe war/ ) ins Angeslchtc gegosscn/vnddie Schale nach dem Kopffe geworffen hatte. Mustc»» derwcgenin grosser Kalte fürder/vnd noch zwey Dörffcr/ als ncinbiich Dvvicesizaek vnd Kcc?,lszn, die vns gleichsfals das Nachtlager versagcten/vorbcy/vndin ein DorffKullüskär, 5. Meilen vom gest-igcn Nacht-lager gelegen/ einkehren. Weil diß em böser schlspffcrigcr Weg/ vet-müdeten viel Pferde/etliche waren gar vmbgefallen/daß theils Völckcrerst gegen den Morgen kümmerlich nachkamen. Mem W-rth allhttwar der Pfaffe/welcher voller Zorn vor dem Hause herumb gieng/ vndnicht/ wikwol manjhn bat/.zuvns kommen wolte/vorgebend/ wir cs-sen vnreine Speiscn/vnd lrüncken Wein/dadurch sein Hauß verunrei-niget wurde.
Den ic>. kamen wir auffs Dorffklemberc, vnd hatten wegen deskalten/vnd mit Glate iß belegten Weges abermahl sehr übel reisen. Et-liche liessen die Pferde auffdem Wege stchcn/vnd kamen zu Fusse nach-gangen/etliche blieben selbst liegen/die wer musten nachholen lassen.
Den 11. eneichlen ww die Stadt Caswin/ v»id lagen daselbst/die Eameele/ Pferde / vnd Esel vmbzuwechseln/ biß in den neundtenTag. Nicht ferne von der Gesandten Quartir / stund ein grosser al-ter Baum/vnter welchem ein ?yr solte begraben liegen. Dieser Baumwar am Stamm gantz voller Nagel vnd kleine Steine geschlagen / anden Zweigen aber mit allerhand bunten Bändern vmbwunden. Siedielten darvor/ daß dieser Baum wider das Iahnwehe/ Fiber/ vnd an-dere Kranckheitcn kräfftig seyn solte.Die amZahnwehgenesen wollen/schlagen einen Nagcl/m»t dem sie zuvor die bösen Mm berühret/,n denBaum/so hoch als des Patienten Mund reichet. Es wurden darbeyOpffcr vnd Allmosen gesamblet. Dergleichen Baume haben wir auch
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AiasengischcnVauren.
Vbel reisen.Lasivln.
Ehurfür dasZahnwehvndFiber.