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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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Reise Beschreibung.

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wenige Zeit hernach neben andern Hmn seinen Kopff lassen/über dieKlinge springen.

Vnd diß war einer von denen / welche den König Zur Krone be,fördern halffen. Den andern vnd fürnembsten ncmblich Lcmelc^n,seinen Hoffmeister/tractirete Er ebenmesslg / bey welchem das alteSprichwort: Xlalum corMuna Lonsulcori pclsimum, zugleichmit emtraff.

Dann als ^nno l6z2.8ckack 8e6 von dem Babilonischen Krie-ge /M welchem Er die Türcken/ so die Stadt belagert hatlen/abgetrie-ben/wider Zurücke kam/vnd mit seinem Heer vmb Ncmcä»n stch auff-hielt/haben etliche Chanen vnd Obersten von des noch so jungen Kö-niges allberelt verübte grosse Tyranney vnd Blutvcrgicssm vntercin-ander vertrauliche Reden gepfiogm. Gonelchan aber gehet vnd sagetsolches dem Köuig in geheim wieder/vnd gibt ihm darneben denRahk/das Er/ so ferne Er sicher Regieren wolte/derer Häupter/so die meiste^uroriccc vnter ihnen Hkttey/Nkhmcn Mliste. Darauffder König ge-antwortet , So muß ich von dir/als meinem Hoffinctstcr^den Anfangmachen/dann du bist der älteste vnd auch mit im Loncilio gewesen.Also machte es auch mein Großvater / welcher seinen Hoffmcister nie-derschlug/vnd hernach glücklich regieret?. Seinclchan aber: Es istZwar leichtZuthun/vnd giltm.r als einem / der seineIcit abgclebet/gleich/ob ich heute oder morgen sterbe/ Aber nach meinem Tode wirstnNlich Zu deinem schaden Missen / was ich geredet/ ist Zu dcmem besten ge-memet gewesen. Der König gehet darauff zu seiner Mutter/welcheauch am selben Orte (dann noch heutiges Tages so wol/als Zu^Ie-xsnäi". Aeiten bey ihnen der Gebrauch/ daß die Mutter/ Wei-ber vnnd andere Anverwante des Königes mit Zu Felde Ziehen) of-fenbaret ihr des Hoffmeisters Bericht vnd LonMum. Den andernTag hernach fordert des Königes NKttker Semelchan für ihr Aelt /vmb zuforfchm/wer doch die werm/so wieder ihren Sohn den Königconlpirircen. Da der König diesen bey seiner Mutter stehen sihe«/komptEr auß seinemZelk/mehr einem vnsmnigen als klugenMenschenehnlich/hawet Geinetchan vor der Mutter Augen nieder. ;

Dieses Seinelchans mit mehreM Zugcdeneken; Ist derselbe wegen jseines guten Verstandes vnd Trewe von sehr beliebet/ -

vnd eins mals Zum König in Indien nach l.skor wegen der streitigen -Krä»,t-e Lanä»kar als em Legate geschickt worden. Da dat,n der» inig bcy der Abfertigung scm eigen Hembde ergriffen / vnd ihn also ver-mahnet ; Gleich wie diß Hembde mir anhanget/also soltu Erinel auchan inir kleben/ vnd m krewcr Verrichtung dich also verhalten / damitich weder an Ehre noch Gukh durch dich im geringsten müge Abbruchleiden/ welches Zu leisten Semelihm auch'höchst angelegen seyn lassen.

Es ist in Indien der Gebrauch / daß die/welche für dem König-liehen Thron erscheinen / ihre Reverentz tieff gcbucket/ die Hand von

der

Seinclchangrabet ande-ren «tue Gru-be.

Fält selbstdareiii.

<5or«.t. z.L x.

ÄVird nieder»gescbcle.

SnnelchanGesandter inIndien.