Reise Beschreibung.
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hcit nach / vorbringen müssen / geantwortet / Bescheid ertheilet / vndb,ßwcilcn durch den Tapet die Arme des todten auff" vnd niedergehoben. Daß also die^cute/ so von ferne nur ins Gemach vnd denKönig schcn sehen kunten/gäntzlich vermeinet/daß Er noch lebe. Vn-tcr dessen reisete Lcinclckan eilend nach Isfahan zu dem OaruZaetiasrov (welchen 8ck>aLk» hernach hoher Ehren halbernach einem jhrcr gewesenen tapffern Helden nante / vnd zumChan machcte) offenbaret chm/ daß 8clrsck ^lzzzgestorbcn/vnd wasdessen letzter Wille gewesen. Darauffgehen beyde Herm in des la-benk Xalc, woselbst Zac^^l-iä mit der Mutter sich auffhiclt/ gebensich an / vnd begehren den Sohn hcrauß zuhaben vnd zukrönen. Die! Mitkter aber erschrickt von hertzcn / meinet das es eine Ncwe Vcrrah-tcrey sey/welche ihres SohnsHbcn treffen wurde/ weigert sich densel-ben hcrauß zugeben / vnd wicwol diese inständig Anhalten / vnd denHandel vmbstänblig vnd hochbcthcurlich erzchlen/wil sie sich doch inkeinem Wege bereden lassen. Die Hcncn aber/ als sie F. Tage vndNacht für der Thür gelegen / vnd die Krönung vmb gewisse Vrfachekeuien fernern Verzug leiden wolle / haben mit Zuziehung andererHer:n gewaltsamer weise ms Gemach brechen wollen. Als die Mutterdiesen Ernst gesehen/ hat sie die Thüren eröffnet/ vnd zu ihrem Sohngesaget; Gehe hm mein Kind durch demer Mörder Hände zu demcmVater/Gott mags rechen!
Als diese beyde hinein treten / stehet in grosser Angst/
zitkert/tMd bcbek/Scmclcjian vndLkokro v k^i-sa aber fallen alsbald
für ihm nieder/küssen ihm die Füsse vnd wunschcnGlück zur künfftigcnRegierung; Da wurde dasSchrecken der Mutler vnd Sohn in grosseFreude verwandelt. Sie führen den Candidaten alsbald m das ))alatvivaucbi-mcg'cpcnihn/jhrcmGcbrauchnach/auffemcttklcincnTischüber die Xsllr?w akäolec oder Tapeten der Iufiltz / wie sie es nennen/(denn jeglichem newcn König vom selben Geschlechte wird ein kleinerncwcr Tapet über die Alten / vnd also etliche Stück auffeinandcr ihmuntergeleget) fordern d-e grossen Hmen zusammen / setzen ihm d»cKrone auff/ kttuliren ihn Zeff-ick 8cü, mit demütigem FußküssenGlückwünschcnd zur neivcn Regierung.
Er hat aber sem Reich Mit sehr viel Blukvergiessen bestätiget/ vndalso Tyrannisiret/ dergleichen in etliche hundert Jahren von keinemKönige in Persien geschehen / Dann er hat auffdes alten RcicheCan-cclers vnd des obgcdachtcnkuttam rslFcldherm/inTiff-
s,s Gubernatoren / vnd Andern Aügcben/die'/so ihm am GeblütcVerwand vnd die fürnembsten Haupter des Landes / theils durch an-dere/theils mit eigener Hand nieder gesebcll vnd auß dem Wege gercu-nlet. Durch solch Nicdcrmctzcn ist er hernach so sachzornig vnd Blut-durstig geworden/ daß er weder Freund noch Feind geschonck/vnd offtvmb schlechter Vrsachen willen die ieute jämmerlich zugerichtet vnd
I i i iij Cr-
tzsin
wird zur Krä-nlliig gefor-dert.
Zcil
wirdKöntg.
Das Regi-ment wirdmit vielemBlut bestä-tiget. ^