Frucht im
TzarbaKh.
dit
Vorstadt.
Wem mach?dm Persernvcrbonrn.
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Ander ^heil der Pcrsianischen
Neben denen findet man auch viel fruchtbare Bauine vnd Wcin-stöekc/wclche Schach Abas/ der diesen Garten angeleget hat/von vie-len Orten vnd provmtzien herbringen lassen / Ais vutersch;cdlichc artApffel/Birn/Mandel/Feigcn /Morcllcn/ Pfirsichen/ Granat/Cy-trsnen / voincrantzcn/ Castanien/Wall- vnd Haselnüsse / Kirschenvnd Johannes Bcerbaumc/vtw darneben viclerley art Weintrauben/deren etliche als Daumen lange vnd d-cke Beer hatten/ waren braun-ltch/hm t von Flc-sch / ohne Kern / werde»: KlalisKc genant. Es seyndvier Gärtner sainpr 40. Personen den Garte»: zupflegcn verordnet.
Wenn die Früchte reifte seynd / »st jeglichen:/ wer nur 4. ^-»koki(seynd Mchnischer Müntze^. pftn.)g»bt/vergönntt hinein zugehe»:/vnd sich !,: dei: Fruchten satt zucssen. Darff aber nichts »»ut sichherauß nehincn.
Vn,b der Stadt Iefah m findet man sonst viel Taback oderVorstädte. Derer fürnembstcn seynd k?u!5a, welche die groste vndschönste ist. Ihre Einwohner seynd lauter reiche Armenische Kauff-lcute/tvelche SchachAbas auß^rmenia m-rjen-ihiche. versetzet/ha-ben Häuser/ die eben so köstlich vnd heriich als die in der Stadt / gebendem König jahrlich 200. Tumain Tribut/welche ihr V-rugs, (/Ko,rov Lulcksn vnd der Lalcnrer Scleraskelc einbringen mästen. Jen-seit des Stroms Sencierür liegt eine andere Vorstadt 1skrl52bAck,sonst auch ^kosskark genant/tveil Schach Abas selbige Völck«r von'I skris dahin gebracht. ttassenskark ist eine Vorstadt/der k^urc/loder Georgianischen Christen/ so auß (-cor^i- dahin geführt worden.Swnd auch fürnemcKaufflcuke/die jhrerHandlung halber/so wol alsdie Armmer wc»t vnd breit herumb reiseit/ vnd andere Hwder besuchen.
Es »rird den Armenischen vnd Georgianischen Christen nicht al-leine in den Vorstädten/ sondern auch jnncrhalb der Skadtmaur/ vndsonderlich hinter der käesc?iä >äck<°<k auff ei»:c»n weit vmbfangenemOrte Schick Sckaksnc genant / Zu wohnen vergönnet / selbige heissctmanNcllcrs. Ma»» duldet sie gerne nicht allein wegen des Tributs/den sie geben/sondern auch wegen des Wein-bawcs vnd Hanöelsdensie starck treiben. Dann die Perser sollen vermüge jhrce im .^icorsnbeschriebenen Gesetzes keinen Wein auß den Trauben pressen vnd krin-cken. Er schlnerket jhncn aber gleichwol gut. Damit nun jhrer Mei-nu»:g nach dem Gesetze in etwas ein Genüge gcschche/vnd auch jhremappcrir gcrahten werde/lassen sie die Christen den Wein bereiten /vndtrmckcn hernach vmbs Geld :n«t jhncn. Die Armcner wissen aber denWein nicht wol zuzlwichtcn. Er »vird in g: offen gebrankenKrügcn/dcrei: jcglich ein Ohm vnd »nehr in sich helt/ gehalten / vnd entweder inkleine enge Keller oder in die Erde gegraben. Ä?an pflegt chn auch biß--weilen/wem: Er Nicht recht roth/(dan»> sie von weiften Wein nicht vielhalten) »ulk prcflicn-holtz/ Ilcu: mit Saftran zusärben.
Noch