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AnderTheilderperflanischen
gen hinauß reiten wölken. Es möchten die Gesandten sich darzu schi,cke»t/ daß sie sich frühe mit auff den Weg begeben. Es vermeinten et-liche / daß der König mit der Jagt darumb geeilet / damit Er den Ge-sandten die Zeit benehmen möchte / vnd sie derteichbegängms nichtbeywohnen / vnd henlich machen könten. Gleichwolabermuste dieReiche/nachdem sie von den jhrtgen gebrauchlich beweinet/biß z»r Ge-sandten Jurückekunfft in emem Gemache behalten werden.
Den i/.äiro gar ftühc wurden vom Hoffe Pferde zu reiten vndDer König Camele zur pagagy gebracht / machten also die Gesandten sich muführelditGe- paker Ioseph/vndetlichenVölckernzO.MannstarckauffdenWkg.sandten auff Der Mchemandar führet vns auff einen grossen Platz vor der Stadt/die Jagt. woselbst der König m,t seinen Chanen vnd grossen Herm/etliche hun-dert wol außgcputzter Pferde starck zu vns kam/war mit silbern stückenKleidern angethan/ trug auff dem Mendil ein pusch Kranichsfedern:ties viel schönepferde alle mit güldcnen/vnd mit Edelsteinen versetztenDecken vndIcugen belegt / bey herführen.Er grüste dicGesandtcn »nitfteundlichcnzuwincken/ vnd ließ sie neben sich zur lmcken Hand reiten.
Im reiten der Chanen / Herm vnd Dienern / so sich zu rühr h.n-tcr dem Könige beftmden/ wurde keine Ordnung gehalten / fonderngiengen alle durch cinander/vnd auffeinem Haussen. Es befand sichauch darbey des Königes Minatzim oder welcher offt
vmb den König seyn/vnd als em 0raculum die glückseligen vnd vn-glückseligen Stunden andeuten muste. Die Reise gieng selbigen Tagz. Meilen / biß zu einem Armenischen Dorffc / vnterwegen wechselteder König etliche mahle sein Reitpferd / auch einmahl die Kleidungab. Vnd solches that Er tügtich/so lange die Jagt wehreke.DieIagtvn tust diesesTages war mikFalcken/welcheauffReiher/FalckenIagt. Kraniche/ Enten/ vnd Raben/ so sie theils auff dem Felde antraffen/theils selbsten fliehen liessen/gebeitzek wurden. Zu Mittagegelangetenwir zum selbigen Dorffe/ da dann sehr viel Zelte von allerhand Farbenauffgeschlagcn stunden / war zierlich anzusehen. Der König wurdevon den Chanen in emtusthauß begleitet/vnd bald darauffdic Ge-sandten mit denfürnembstenVölckern auch dahin zurTaffel gefor-dert. Man speisete ihrem Gebrauch nach erst mit Fruchten vnd Con-fect/vnd hernach mit allerhand Essen/so auff einer grossen mit Goldbeschlagenen Böre/odcr/sozureden/Mistkrageauffgetragen wurden/da man jeglichem absonderliche Essen in absonderlichen Schüsseln / soalle von klarem Golde/vorsetzeke.
Nach gehaltener Taffel führte der Mehemandar die Gesandtenin ein ander nicht ferne von diesem gelegenes Dorff daselbst das Nacht-lager zuhalten. Die Einwohner dieser Dörffer werden vclsck vndMercnäc, von ihrer tandschaffk nicht ferne von Iruan gelegen / wor-auß sie Schach Abas genommen / vnd dahin versetzet / genennet/seind Armcner. Diese / weil sie vernommen daß wir Christen waren/
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