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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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AnderTheilderperflanischen

gen hinauß reiten wölken. Es möchten die Gesandten sich darzu schi,cke»t/ daß sie sich frühe mit auff den Weg begeben. Es vermeinten et-liche / daß der König mit der Jagt darumb geeilet / damit Er den Ge-sandten die Zeit benehmen möchte / vnd sie derteichbegängms nichtbeywohnen / vnd henlich machen könten. Gleichwolabermuste dieReiche/nachdem sie von den jhrtgen gebrauchlich beweinet/biß z»r Ge-sandten Jurückekunfft in emem Gemache behalten werden.

Den i/.äiro gar ftühc wurden vom Hoffe Pferde zu reiten vndDer König Camele zur pagagy gebracht / machten also die Gesandten sich muführelditGe- paker Ioseph/vndetlichenVölckernzO.MannstarckauffdenWkg.sandten auff Der Mchemandar führet vns auff einen grossen Platz vor der Stadt/die Jagt. woselbst der König m,t seinen Chanen vnd grossen Herm/etliche hun-dert wol außgcputzter Pferde starck zu vns kam/war mit silbern stückenKleidern angethan/ trug auff dem Mendil ein pusch Kranichsfedern:ties viel schönepferde alle mit güldcnen/vnd mit Edelsteinen versetztenDecken vndIcugen belegt / bey herführen.Er grüste dicGesandtcn »nitfteundlichcnzuwincken/ vnd ließ sie neben sich zur lmcken Hand reiten.

Im reiten der Chanen / Herm vnd Dienern / so sich zu rühr h.n-tcr dem Könige beftmden/ wurde keine Ordnung gehalten / fonderngiengen alle durch cinander/vnd auffeinem Haussen. Es befand sichauch darbey des Königes Minatzim oder welcher offt

vmb den König seyn/vnd als em 0raculum die glückseligen vnd vn-glückseligen Stunden andeuten muste. Die Reise gieng selbigen Tagz. Meilen / biß zu einem Armenischen Dorffc / vnterwegen wechselteder König etliche mahle sein Reitpferd / auch einmahl die Kleidungab. Vnd solches that Er tügtich/so lange die Jagt wehreke.DieIagtvn tust diesesTages war mikFalcken/welcheauffReiher/FalckenIagt. Kraniche/ Enten/ vnd Raben/ so sie theils auff dem Felde antraffen/theils selbsten fliehen liessen/gebeitzek wurden. Zu Mittagegelangetenwir zum selbigen Dorffe/ da dann sehr viel Zelte von allerhand Farbenauffgeschlagcn stunden / war zierlich anzusehen. Der König wurdevon den Chanen in emtusthauß begleitet/vnd bald darauffdic Ge-sandten mit denfürnembstenVölckern auch dahin zurTaffel gefor-dert. Man speisete ihrem Gebrauch nach erst mit Fruchten vnd Con-fect/vnd hernach mit allerhand Essen/so auff einer grossen mit Goldbeschlagenen Böre/odcr/sozureden/Mistkrageauffgetragen wurden/da man jeglichem absonderliche Essen in absonderlichen Schüsseln / soalle von klarem Golde/vorsetzeke.

Nach gehaltener Taffel führte der Mehemandar die Gesandtenin ein ander nicht ferne von diesem gelegenes Dorff daselbst das Nacht-lager zuhalten. Die Einwohner dieser Dörffer werden vclsck vndMercnäc, von ihrer tandschaffk nicht ferne von Iruan gelegen / wor-auß sie Schach Abas genommen / vnd dahin versetzet / genennet/seind Armcner. Diese / weil sie vernommen daß wir Christen waren/

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