Beständig-keit in derReligion.
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Sonnet.
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Ander Theil dcrpcrsianisihm
wurde beschneiden lassen beweglich an jhm setzten / nichts avßrichkctemDann Er getrost geantwortet: V»nb des Königes Gnade wotte Ernicht Christi Gnade verscherzen. Der 4eil>/ welchen Er zu dienst demKönig vntcrgeben/könte den» Könige zukommen/aber nicht dieScele/sondern Christo/der sie »nit seinen Blute theur erlöset/dein wolte Er stcauch in beständigem Glauben durch skin Blutvergiessen wider auffopf-fcrn. Darauffhak man chn zweymal für die Pforte des Schlosses auffden Ä?achan zur cxccucicin geführct / vnd doch wider einbogen / ober eltvan/wcn crnstgejpüret wärde/auß Furcht »nöckstegeivunnen wer-den. Unterdessen g,engen die Cathoilschen Münche fleissg ihn zu-tröstcn/vnd zu jl>rerReligivn zubereden/Er wolle aber weder zurRech-ten noch zur ^inckcn wanekcn. Endlich als die Perser sahen/daß an! jhm nichts zucrhaltcn / vnd der Gesandte Br. des gefetteten Vrtelshalber sich ziemlich vngcstüm erzeigetc/vnd verdrießliche Wort nachHoffe sagen ließ/Wurde Gtadler des cntlkibeten Krcmiden ihren, Ge.! brauch »»ach übergeben / welche ihn »nit 4. Sebckhiebcn/vnd zwar denersten ün Nacken/den andern in die Stwn/vnd zweite mitten durchsAngesichke hinrichteten. Er ist fteudig vnd getrost zum Tode gangen/vnd hat,m nlcdcrknicn gesagct/hawet nur getrost in Christi Manienzu. Drauff ist einer »nit grausamken zugesprungen/liberhin gchawen/vnd einen nebenstehenden ms Bein verwundet / ein ander hawet in deskalerik,welches Er als ein Joch an» Halse trug. Des dritten Streichgieng erst durch den Halß/daß er sineken must / darnach hieben die an-dern getrost zu. Hat also der gute Schwecher in rechter Beständigkeitdes Glaubens an Christum seinen Geist auffgegebcn.
SetbigenTag ließ derGesandte Br. beymRmgelrcnnen/fo Er silrsich alleinc hielte/außVnmuth vnd Verdruß der an scmemSchwagerergangenen bxccuuon über iOo. Schüsse auß groben Stücken thun.
Nachdem der Cörpcr also zermctschct in demdcn ganßenTag auffdempiatzc gelegen/ließ jh»» auffden Abend der GesiBr.auffvergünstigtmg des Königes in den Gesandten Hoss führen/vnd den22. üirc» »nit einer statlichcn Begängnis vnd Processen / worbey auchder Russische Gesandte; ^eterasizc^ n»it seinen Brüdern; viel von derSecte decliera, auß welcher Rudolphs Wittwe war / vnd andere Na-tionen der Europcischen Christen sich befunden/zur Erden bestatten.
AuffdkssenEntleibungvnd Beständigkeit imChristlichenGlaubensetzte?.k.cmcn Gedächtniß-vnd 4obspruch/ »vetchm ich auß dessenBuche der Sonnttten hither zichcn wollen.
Z^ein tapfferKhristcn-muth/du werther Schwei-fs tzer du/
BP ewig Lobens werth / denn da du könttst leben/
Hast» dtth willig hin in deinen Todt gegeben.
Was deinen Leibbringt omb/das ist ein kurtzes/M.