Reise Beschreibung.
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welches Er durch einen darzu erkaufften Perser leicht verrichten kön-nen. Denn man gewisse wissen kunte/wo täglich tue Carawan oder rei-sende Geselschafft/mit welcher man gehen muste/stch legete; Auch guteFreunde durch erhebl-.cheVrsachen solche absonderliche Reise wteder-nethen/bliebe es vnterwegcns/ vnd wurde durch zureden vnd Unter-handlung derMünche solcher Iweytrachk m etwas beygeleget/ vndder 8ccrcrsnu5 wider zum Comikak gebracht.
Den z. ciiro wurde ein Deutscher Vhrmacher/des Königes Die-ner/welchen wir in Ispahan vor vns funden/ von den Persern gefäng-lich eingezogen vnd nieder gescheit. Mit dieser aüion verhielt sich» !also: Es war einer mit Namen Iohan Rudolph Skadlcr von Zürichauß der Schweiß bürtig / ein Mann bey z8. Iahren/hatte der vorcr- A" ^wehnten TüllX Schwester zum Weibe. Als derselbe dem 8cksck 8clr VhrmacherSim Vhrmachcr Handwercke 5-. Jahr aitffgewartek/vnd sich gerne wi- Vnzluckder nach Deutschland begeben wolte / worzu Er dann durch vnsereRückreise bequeme Gelegenheit zuhaben vcrmemete / helt vmb femenAbsche'.d an. Der König aber/wett Er jhn nicht gerne missen wolte/erbeut sich ihm / so ferne Er noch 2. Jahr bleiben wolte / 400. Rthlr.zuverehrcn. Der Vhrmachcr aber ließ solch anerbieten ungeachtetdurch die Gesandten ferner anhalten/vnterdesscn bricht in der Nachtem Dieb bey jhm ein/vieleicht m Meinung als hette der König die ver-heissenc Verehrung allbereit ausgezahlet. DerVhrmacher ertaptden Dieb/überwirfst sich eine weile mit jhm/wird endlich sein Ober-hcrt/zeichnckjhnmlk etlichen Wunden/vnd stostjhn auß dem Hause.
In dem Er aber noch voll Eyfers/ vermemte/daß Er dein Diebe nochzu wenig gclohnck/leussk jhm auff der Strassen nach/vnd scheust jhnmit emcr Pistolen vollend nieder. Des entleibten Freunde laufsen als-bald zum gcistlichcnRichter/vnd klagen/daßRudolph als einBcimahnoder Vnglcubigrr einen Reehkglcubigen crniordet / begeren dcrwe-gen/ daß der Thäter zum Tode verurkheilet vnd jhnen außgeankwor-tct werden möchte. Der Vhrmacher w,rd / m dem Er seiner gewohn-heit nach auffzuwarken nachHoffc retten wil/auff der Strassen weg/vnd in gesangliche Hasst gcnommen / an Halß vnd Arm m einenStock/den Sienennen/gcleget/vnd sehr übel tractiret. Esliessen die Gesandten zwar unterschiedliche mahl fürjhm bitten/aberauss inständiges anhalten der Kläger vnd befordcrung des Scdders/oder geistlichen OberRichkers ( welchen dieTürckcn^ulli nennen)ist Er ziun Tode verdammet worden / jedoch mit solcher Gnade desKöniges / das / wenn Er sich wolte beschneiden lassen/vnd den Persi-schen Glauben annehmen / jhm das 4cben solke geschencket seyn. Ru-dolph aber crwehlte lieber zusterben: Daher die Chanen vnd grosseHer:»/ die jhm seiner Kunsthalber gerne das 4eben gcgonnet / vnd mitanerbictung grosser Königlicher Gnade/Hmligkctt vnd Reichthum/
- so ferne Er nur/wo nicht von Hertzcn/dem Könige zugefallen/sich
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