Liks G<-schcncke andie Gesundren.
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AnderThetl der perflwuschm
vnsern Dienern nach der Thür/besahen seine Kleidung vnd Degen/welchen Er für jhnen entblößen »nuste / verwunderten sich über die sau-bere polirung/wenn wir aber nach jhnen sehen wolten/entzogen sie vnsLei. z. jhre Gesichter / gleich wie Oulnccs den vsmcrns beym VirZilio -
me (Zslacca peric 1»5civa puella,kr luZir scl läliccs, öe le cupic ancc vicicri.
Zu letzt als der verschnittene Persische Freywerber nach gewöhn-heit auch dahin kam/wurde die Thür zum Frawcnzimmer eylend vcr-schlossen/vnd ließ sich keine mehr sehen. Wir namen darauff bald vn-scrn Abscheid/vnd gicngen die Tartarische Stadt zubesehen / Da vnsdann etliche schöne junge Tarterwciber »n allerhand gefärbten Hcmb-den begegnctcn/vns vngescheuk angricffen/ auch nicht ehe fürder gehenlassen wolten/biß sie vnsern Habit wol betrachtet hakten.
Den 6. Dito hak der Lupr?i vnsern Gesandten ein Schreiben/so der (Zubernaror zu Derbem jhm aussdas von Astrachan den8cpr. abgegangene zur Antwort solte geschickt haben / lesen lassen/in welchem der Sultan sich hertzlich über vnser Ankunfft erfreuete/ vndsolte der Luxr^i ja nicht ehe konicn/biß Er vns zu Wasser mit brächte.
Den 17. dieses/kam vnscr Persische ^ranslmor kuscanvonderDagesthaner Grantze wieder mit Bericht / daß die Perser nicht alleinedie Camcle vnd Wagen wieder zurücke / sondern auch alles Holtz vndStrauch/so sie in bösenWcgen gebrauchet/mit sich genommen helten.Wurde Verwegen beschlossen daß wir ferner zu Wasser gehen woltcn.
Den s. dieses/schickte des Mussals Mutter an die Gesandten jh-re ?rzzlemcn, als nemblich 2. Schaff/5-0. Hüner sampt andernVictualien vnd Geträncke; Item der Oberste Canceler der Russeni. Schaff/ eine halbe Tonne Butter/ vnd cm Faßlcin Meth. Nach-mittage kam der Mussal den Gesandten zu valecliciren, brachte auchmit sich einen Dagcsthanischen l^yrlä, so des regierenden Fürsten vonEines Bruder / hatte über einem schlechte»! Kleide eincn zottichten
!ers Tru^;. FilyMantel / gleich den andern gemeinen Tartern / gab vor daß Er^ ' vns biß zu seines Bruders K.cl1äcm? nach 'sarku zu convoicen ge-kommen wehre / war krutziqcs Gcmühkes / verdroß jh»n / daß man sichgegen dem Mussal freundlicher vndfsnMiircr als gegen jhm anstel-leke/tvolte nicht stehend dieGesundhcit des GroßfürstcnBeschcld thun/als aber der Mussal jhn zum Auffstehn ferner nötigte/ vnd fragte ;",ObEr wol »rüste in wessen 4andc er jtzo wehre i gab Er kratzig zur Ant-wort ; Er zweiffelte ob Er »n des Großfürsten odcr seine»,: eigenen4ande »vchre/ficng an mit dem Mussal zuzanckcn/ daß ob derselbe wolin schönen Kleidern einher gienge/wcr Er doch nur des GroßfürstenSchlave. Er aber in seinen schlechten Kleidern ein freyer Fürst/vnd niemand als Gott vnterthan / wolte des Großjursten Gesundheitgar nicht trincken/ stund auff vNd fuhr darvon. Seine Diener hattenvnserm Pastor einen silbern Fessel vnd Messer entführt / vnd von mei-ne»»