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DieAstracha-tusch« Heyde.
;. KöstlicheSaltz^rubcn.
ReicherFisch«fang.
Federwild.
HerlicheGar-tenfrüch:e.
xü! Eyß.
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AnderTheil derpersiamschm
bringet solche Kalke mtt sich / das die Wolga, wieder etlicher Scrtben-ten Meinung/gantz zuleget/ vnd Schlitten trage»» kan.
D»eInscllI)oIZoi,auff welcher Astrachan lieget/ist ausserhalbden Gründen/wie auch das feste-land zur Rechten über den StromSandicht vnd vnfruchtbar / zur lineken aber nach Osten / biß an diesaika fol es gute Vtche Weyde geben. D»ßseit der Wolga nach We-sten ist eine grosse ebene vnd dürre Hepde / so nach dem ?omo zu / bey70/vnd nach Süden anderCaspischenScehmbey so.DeutscherMeilen steh erstrecket / wie wir dann solche durch EtlffbeschwerlicheTagereisen wol gemessen haben/darvon drunten sol gesaget werden.Selbige Wüste gibt dashcrlichste Galtz/welches man/Nicht wic?c-ri-cius in der Russischen OKrorüLa setzet / auß einem Berge hawcn vndgraben muß / sondern in vnterschicdlichcn Gruben/ oder Sen / derenfürnemste ^lo?aKotlzki 10. w. Kiainieova 15. w. vnd (-voscoKkizo. W. von Astrachan / durch der Sonnen Hitze gewirekct / klar alsCrystallen vndFingersdicke/als Eyßschollen/auff dielacusgelegetwird / hak einen lieblichen Violen Geruch. Es mag jederman /wernur wil/darvon holen/vnd gibt dem Großfürsten nur für den/(eine Pude hell 40. Mmd) 1. Copck oder», ß. Zoll. Die Russen trei-ben grossen Handel darmit/führcn es an den Wolga Strandt / schüt-tcns m grosse Hauffcn/vnd verführene durch gantz Rußland.
Es gibt die wolga an diesem Orte biß zur Caspischen See/ so 1:.Meilen von Astrachan lieget/ über die massc reichen Fischfang von al-lerhand Gvrtcn/vnd seynd sehr gutes kauffce / Dann man vmb 1. Gr.ii.grosse Carpen/vnd 2OO.Stcrling oder kleine Stöhr (6elicace Fi-sche) vmb 15-. Gr. kauffen kunte. Es gibt auch viel Krebse / welche/weil sse weder von Tartern noch Russen gegessen werden/man nichtachtet/sondern wegwirffk.
Es befindet sich auch vmb diese Gegend »regen nahe der See/vndvielen vntcr Astrachan liegenden schilffichten vnd büschlchten Eylün-dern sehr viel Federwild/sonderlich wilde Gänse vnd grosse rothe En-ten / welche die Tartern mit abgerichteten Falcken vnd Sperbern/deren Sie viel haben/geschwinde zufangen wissen. Item viel wildeSchweine / so auch von den Tartern verfolget / vnd weil es ver-mügejhrcs Gesetzes nichtjhre Speise/an die Russen vmb ein schlechtGeld verkaufft werden.
Was die Gartenfrüchke betrifft / waren dieselbe so köstlich / daßwir sie innersten fast Nicht besser gefunden: NemblichApffel/Omt-ten/Wallnüsse/grosse gehle Melonen / Ite»n WasserMeloncn oderAgurken / welche die Russen ^lpüs, die Türeken vnnd TarternKorpus, weil sie sehr kälten / die Perser kstinclusnw, (weil die In-dianer selbige erst in Werften gebracht) nennen / ftynd als Melonenoder vielmehr als Kürbse formircr, haben grüne Schalen / eine 4etb-farbe sehr wässerige Juckersüssc LubKanez! vnnd schwartze Kern.
Solche