Alte tcuke/wenn die sollen gekaufft werden/als da seyndjhrevnd ^.pottacX, führet man zu einem Bache/ IN welchen zurWinterszeit ein 4och durchs Eyß gehawen wird / vnd dauchet sie fastMit ebenmessgen Lei emonicnz. mahlvnter / daß ihnen das Wasserüber den .s^pff zusammen schlaget. Ihre Lkaläcer sage ich. Dann Diees ftynd etliche gewisse Personen / welche jahrlich von» Patriarchen herbey denErlaub bekommen/ daß Sie s. Tage vor Weyhcnachten/biß auffdie Bussen.H. Drey Könige ui der Stadt auffden Gassen mit cmem sonderlichenFcurwercke herumb laussen/den beulen die Barke anzünden/ vnd son-derlich den Bawrcn moleii seynd. Iu vnser Zeit wurde einem IBawren auff dc»n Marckte ein Fuder Hew angezüiidet / vnd als der lBawr sich jhncn zuwieder satztc/vcrbranten sie jhm dieHaare auffdeni ^
Kvpff vnd den Bart darzu. Wer aber von ihnen wil verschonet seyn/ ^
muß I
Reist Beschreibung. i8z
Wenn zwcn oder mehr K inder zugleich zur Tauffe gebracht wer-den / wird jeglichem absonderlich der Zuber mu reinen Wasser gefüllckvnd auffö newe conlccrirer. Dann das gebrauchte Wasser/in wel-chen die viisaubcrkcit der Erbsünde einmal abgcwaschcn/ muß an emsonderlichen Ort außgcgossen / vnd niemand mehr darnnt besudeltwerden. Man testet das Wasser zur Tauffe zwar niemals beym Kcwrwarm machen/jedoch des Winters an einem warmen Otte ein we-nig verschlagen.