Reift BeschreiblMg.
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tuen geschehe. Darumb verwunderkensich eins mals )ie Pristaffen/als d»c Schwedische Hcrm I^eAarcn am ^icklaell? Tage sagten /Sie wolten auch ihren Lrszmtz halten; wie es doch mügltch / daß Siein Mttßcow Lrasnitz halten tönten / weil sie ja auff so fernem Wegekeine Klockcn mit sich hatten nehmen können. Vbcr dcnKlrchthü-ren/wu auch Stadtpffrtcn haben sie etliche Bilder auffgehanget oderangemahlet/daß die fürüber-gchcndesich darvor scgnen/vnd das (-05-poäi pomilui beten können. Sie segnen vnd beten nicht allem gegendie Bilder/sondern auch gegen die auff den Kirchen gesetzten Ercupen/Daher man in allen Gassen hin vnd wieder die Russen m solcher An-dacht findet.
In den Kirchen haben sie eine sehr grosse menge gemahlte Bilder/so d.e verstorbene Heiligen/am meisten aber die Jungfer Klarmvnddlicolaum ihren Zsnersl ?arron bedeuten sollen. Es hat einjeglicher einen eigen Heiligen darinnen / ordnet jhn auch selbst hin-ein / für welchem Er in grosser Andacht stehet/ sich sehr offk neiget/vnd betet. Wenn e«ner sich gröblich versündiget / das des Banneswerth ist/ wird sein Heiliger auß der Kirchen gcnommcn/vnd Er darffnicht wieder hmem kommen.
Es w»rd ein Bild zum Gebet nothwendig erfordert / daher sie die-selbe nicht allcine in den Kirchen / vnd bey den aÄiduz pubsscis, son-dem auch jeglicher in seinem Hause/Stuben vndKammcr haben muß/damit im Beten sie die Augen stets darausshalten können. Es müssenauch die Deutsche der Russen halber solche Bilder «n chren Häusernleiden/sonst wil niemand gerne mit ihnen vnibgchen / können auch keinRussisch Gesinde bekommen. Wenn Sie beten wollen/ zünden sie einoder zwey Wachsliechter an / kleben die vor jhreHelligen / daher/wenn sie die Rechter außzulcschenvergessen/beyjhnen so vielKcwrs-brunstcn entsteh«.
Wenn ein Russe zum andern ins Hauß oderStube kömpt/gibtEr mfordcrst seinem Gott d»e Ehre vnd betet/ vnd spricht hernach denbeuten zu. Dann Ergehet als em Stummer/kehret sich an niemand/wenn gleich zehen vnd mehr Personen drinnen sitzen / So bald Er nurins Gemach tritt / sihet Ersieh nach einem Bilde vmb/welchcs gemei-niglich hinterm Tische im Wmckcl an der Wand hanget/ oder auff ei-nem Brctgcn stehet/siehet Ers nicht alsbald / so fraget Er: IcikleLock, ist Micht cm Gott da 5 Wenn Ers nun ansichtig wird/neigetEr sich gegen demselben 3. mahl mit dem gewöhnlichen Qospock p«.müui. Darauff wendet Er sich zu den beuten vnd grüsset sie. Siehalten die Bilder für ein sonderlich remHciligkhum/ schmücken vndzuren Sie auffs köstlichste/die Reichen nut Perlen vnd Edelgesteme.Die Bawrcn auff den Dörffern wolteil nicht zugeben daß wir sie mnHänden anrühren/oder liegend die Küsse gegen Sie wenden soltm.Bey etlichen wo wir gelegen waren / mustc der Pope mit einen Räuch-
Bilder vndHeiligen derRussell.
EinnochwemdigDingjllmbeten.
Woher so vielFeldrSbrun-sten iilMuß-cow.
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