Reise Beschreibung.
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4cute/neigen sich gegen ihre Bilder vnd wiederholen das Sc^poäipamüui zmn offtcrn. Sonst thun sie keme Predigten / oder Aißle-gungen über die Bibüschen Texte/sondern lassen sich nur an den blos-sen Text lesen / ausss höchste an den gedachten kZomilicn genügen/vorgebend/der H. Geist hätte anfangs der Kirchen durch das WortGottes/ohne fernere Außlegung gew»rcket/ Er könte es noch jj?o thun.Zudem kemen durch vielAußlegungcn mancherley Meinungen her-für/welche nur Verwirrung vnd Kctzereyen verursacheten.
Es gibt auch der Patriarche nicht;» / das man von R-eliZionsSachen viel älicurnre, vnd Mlt Frembdcn cilchurire, daher im gan-zen 4ande durch allen Provincien einerley Mcmung in derK-elißionohne einigen Zwiespalt ist.
Es hat zu )?lsen(ioci>. Meilen hinter Mußeow) ein RussischerManch mit dem Evangelischen Priester daselbst der KeliSion halber/vnterschiedltche Vmerrcdung gepstogen/vnd jhm wol weisen lassen.Als aber der?scnal-Lka diß erführet / lessct Er den Münch gefangennach Mußcow führen / vnd fraget; Auß was auroricer Er sich vnter-de»n Evangelischen kaüor so sAmiliar vmbzugchn vndvon dci^ellAic>ngu ciilcurrircn? Der Münch aber antwortet: Derwoltc sich zum Russischen Glauben bekehren/liesse sich von jhmvnterrichten/ Er hoffte jhn bald zugcwinnen / hattejhn bereit auffgu-te»ti Wcgc/ darauff bckömpt der Münch parcior^.
Wenn ein Priester vmb die Zeit / da er seinen Gottesdienst ver-richten sol/ gerne bey guten Freunden lustig seyn wil/oder befindet sichnach dem Rausche vnlustig/kan er vmbs Geld einen andern in seineStelle mieten; Dann derselben Pfaffen allezeit viel an der Schloß-pforten stehen/vnd deßwegen auffzuwarkenpflegen.
Ihre Kirchen / sind fast alle auffeine manier gcbawet. DievonSteinen haben Thürene / alle rund fast als Apffel toi-mirer, derengröste m der mtttcn/vnd auff jeglichem ein dreyfach Creutz. Inwendigseynd sie alle rund gcwülbct / welches Sie vielleicht von den Alten her-haben/die jhre Tempel auch rund gebawet/anzudeuten; vei scio-rancli ma)cKzceln inciecei minacÄM, ebenmessig der vhralte?lülc>-loptruz ^iei-Lurius l'rizmcZiKus gcsaget r Oeum lpkocvÄM cffeincelle^ualciri, cuj us cenrrum ür ulzic^; circumlercnria nulczuam,c^uia nulc^uam majelkaz Dei 6c immsnlicaz rerminsrur^. Daber>luma?0mpilius zn Rom sol verordnet haben/daß/wer Gott anbe-ten wolte/ sich in einem Kreyß hcrllinb wenden solte.
Sie halten die Kirchen für sehr heilige örker vnd ehren sie hoch/lassen nicht gerne frembde Rcügions Äerwandken hinem gehen; Alswir anfänglich instand kamen / vnd außVnwissenheitm jhre Kn-ä^en/dieseibenzubesehen /giengen/ führten sie vns bey den Armen wie-der herauß/vnd kehrten mit Besen hinter vns her. Sie lassen auch kei-nen Hund hinein gehen. Die Kirchhöffe halten Sie ebenmessig heilig
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vnd
Russen chunkeine Predig-ten.
Russen dürftfen nichtsi-ariren^,.
Kirchen derRussen.