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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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Reise Beschreibung.

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auch der Iungftaw kstsnoe, den Evangelisten/Aposteln/Prophetenrndvnzchiich v?cl andern Heiligen / nrchk alieme als Vorbittcrn) wie! dieKürnenibsten sagen/sondern auch alsMttw?rckcr»? zu HrerSee-ligkcit/wic die meisten glcuden: ja auch den gemahlten Bildern/ so dieseHeiligen bedeuten sollen/solche Ehre/d:c Gott allcme zukommen kan/' antyun. Geschweige/das gemeine ä.euke/sonderlich dicanssdc?nHin-dc/sich meist nur bloß an die gemahlte Bilder halten/vnd dieselbe/ alswcnns Götter wchrcnswie sie auch von ihnen Götter gcnandt werden)VLnenl-en,vnd ihren Kmdcrn/vor die Mit grosser Demuth zustehenvnd zu beten vorstellen/ohn einigen neben Bericht/was sie etwa nur be-deuten sotten; Dann sie es selbst nicht besser wissen.

Daß auch du Verständigen jhrcn Glauben durch guttWerrke/vnd Hebe gegen den? Nehcsten selten leuchte!? vnd thätig seyn lassen/l kan man gar wenig spüren. Den guten Wercken aber / d»e sie an K?r-' ehe,» vnd Klöstern nnt reichen Allmesen vnd Stlfftungcn thun/ schrei-ben sie viel mehr zu / als sich gcbürct.

Sie nennen sich Glieder der Griechischen Kirchen / vnd schreiben' in ihren annslibus, daß sie die Religion bald zur Apostel Ieit in Ruß-^ land bekoninien haben. Dann es wehre der Apostel.Andreas auß! Griechen iand durch den Strom LorMcnem h?»?auff gezogen/über die HscluZaische See nach Nawgart kommen / vnd hatte daselbstdas Evangelium von Christo gepredlget/den rechten Gottesdienst zuüben/K wehen vnd Kloster zubawm / angeordnet. Nach langwirigcrAcie aber wehre durch viel Kriege / ivelchc die Tattern vnd Heydcn inRußland gcführct/dic wahre Chr?stliche^c!'.Zion meist vnkcr gedruckt' vnd verloschen / hergegcn das Heydenthmu vnd Götzendienst cingc-! führet worden / b:ß zur Aeit des Großfürsten VVoluclimer, weicherzwar auch anfänglich ein Heyde gewesen / hernach aber ein Christ ge-' worden. Dann als dieser durch glüeklichc Waffen ihm gantz Rußland> vnttrthanig gemachet/ ist Er bey Außtändischen Christlichen Poten-.taten in großAnschngekoniinen/daß sie vmb seine Arcundschafft zuwerben stattlichcHcZacioncs an ihm gcschickt/vnd weil Er alles in gu-i kw Areundschafft aliffgmommcn / vnd sich nach jhrcn Wundsch erzci-! get / haben Sie sich bemühet/ fhn auch von dem Heidnischen Götzen-ldienst zuzn Christlichen Glauben zubnngen. Daranff schickte >VoIc»-'mmer etliche Zkcsandtcn vnd Posten auß an unterschiedliche örtcr vndl-länder/rechten Bericht von ihren keliZicmen cuizuzichen / Vnd alsihm vnter andern die Griechische R.c!iZ?on, welche zuvor u? Rußlandgcwesen/vnd noch an etlichen/wie wol wenig örtcr»? übrig war / am be-ste»? gcfichl/nam Er diesclb'.gc an/ließ sich kauffen/ vnd wurde VMiu;gcnandt. Schaffte hernach alle Götzendienste ab/vnd zwang die Vn-^ tcrthancn auch die Griechische R.cIiZion anzunehmen.

kaliliuz dcr König zu Constantinopcl/dcr Wolociimero bey an-ttcltung des Chr»stenthiln?bs scmc Schwester zum Ehegemahl gege-

V ist bcn/

Die Rußenbekennen sichi»:r Gnecht.schcn «.cU-

Anfing desRussischenChristen«khumbs.

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Großfürstwird emChrt«sie' lesset sichkäussen.

Awiiize» dieViittrkhnnendie Christlichetzclixsion an«Zimehmen.