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ein anderes ein Ey hineingelegt habe. Alleindieß möchte wohl nicht so ganz richtig seyn.Denn wie sollte der Käfer das in der Nuß ersah«ren können. Das Eyche» ist viel zu klein, alsdaß erö suhlen könnte. Er hak es auch nichtnöthig, darnach zu forschen. Denn die Natursagt ihm, nicht mehr, als ein Ey in eine Nußzu legen, weil er weiß, daß nur für ein Würm-chen Nahrung darin ist. Wenn ihr tausend,und mehrere Nüsse öffnet; so werdet ihr niemehr, als einen Wurm in einer Nuß finden.So wie die kleine Schlupfwespe, die ihre Eyerin dem selbe der Blattläuse ausbrüten läßt, weiß,daß nur für ein Würmchen Nahrung in der Blatt-laus sey; so legt sie auch jedesmal nur ein Ey ineine Blattlaus. So auch dieserHasclnußkafer.
Ich glaube vielmehr, daß das Kaferweib-chen sein Ey unten au dje Seite der weichen Nußlegt, wo wir die schwarzen Fleckchen bemerkt ha-ben., Sobald die kleine Larve aus dem Eye fällt,bohrt sie sich durch die grüne weiche Nuß in dasInnere derselben. Das unendlich kleine Loch fällthinter ihr zu, verwächst wieder, und läßt nurdas schwarze Pünktchen, als das Merkmal zu-rück, wo sie eingeschlüpft, und daß die Nuß an-gestochen ist. Oeffnet man etwa 14 Tage nach-her eine solche Nuß, an der das Fleckchen be-merkt wird; so findet man darin schon die Larve
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