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ihren Säften andern abgeben müssen. Wahr«lich nicht ohne Weisheit und Vorsehung!
Ich habe bey meinen vieljährigen Natur«beobachtungen nicht nur an großen Käsern, anLibellen, Hummeln, an Krebsen, u« s. w. Insek»ten gefunden, die nicht zufalliger Weise an siegerathen waren; sondern sich recht absichtlich beyihnen einquartirt hatten. So besitze ich nocheinen Maykafer in Weingeist, der mit so die.len Milben belagert war, daß man keilten Theilmehr von ihm sahe: Sie saßen schichtweise sodick auft und über einander, daß sie nicht zu zäh»len waren, und ihre Zahl sich immer auf einPaarmal hundert tausend erstrecken mochte, un«ter welcher Menge der arnie Käfer Äuch erstickenmußte, Allein dieses fällt abernial nicht so aus,als die gewisse Erfahrung, daß ich auch an klei-nen Fliegen, und Blattläusen kleine rothe Mil-ben gefunden habe, die sich mehrentheils zwi-schen den Fugen der Füße festgesogen hatten.Ja! sogar die Milben selbst, die das eigentlicheSmcnvtzergeschlecht unter den Insekten aus-machen, werden wieder von kleinern Milben ge-straft, die an ihnen Wohnung machen.
Dieß vorauegesctzt, komme ich auf die be-sondere Art, wie sich gewisse Milben an einemBlumeukäfer ernähren. Ich machte diese Ent-deckung am 8len Julius 179s, an chremU 4 ganz