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Belehrungen über gemeinnützige Natur- und Lebenssachen für allerley Leser : Ein Anhang zu dem Werke: Natur, Menschenleben und Vorsehung
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r. Der erste betrifft die Meynung, daßes eins der giftigsten Thiere sey. Die Altenhaben von den schrecklichen Wirkungen diesesGiftS abentheuerliche Dinge erzahlt.

Plinitts sagt: der Schleim, der ihm wieMilch aus dem Maule lauft, frißt, er mageine Stelle treffen, welche es sey, die Haare amganzen meiffchlichen Körper weg, die benetzteStelle verliert die Farbe, und wird zum Male*).

Ich habe es oft versucht, und nieine Händemit dem Milchsafte benetzt, der ihm aus demMaule, aus den Rückendrüsen, und aus deninnern Bläschen am Rückgrat fließt, und nichtsempfunden.

Unter allen Giftthieren, fährt Plt'nius aneinem andern Orte fort**), sind die Salaman-der die boshaftesten. Andere verletzen nur «in»zelne Menschen, und todten nicht mehrere zu»gleich. Nicht zu gedenken, daß andere Gift«thiere, wenn sie einen Menschen verwundet ha«ben, durch das Bewußtseyn davon umkom-men , und von der Erde nicht wieder angenom»mcn werden, will ich nur sagen, daß der Sa-lamander ganze Völker todten kaun, wennsie nicht auf ihrer Hut sind.

^ . Wenn

5) Natprgeschici'te'von Groß, III. B. S. 178-86.

»») Z)«s. VIII. V. i8'. Z. 2Z.